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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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DMP Koronare Herzerkrankung

 

Ansprechpartner:

Birgit Gaumnitz

Martina Witt

 

040/22 802-889

040/22 802-605

Grundlage:

Link zum Vertrag DMP Koronare Herzkrankheit

 

Arztmanual 

 


 

Weitere Informationen zum DMP KHK:

DMP Koronare Herzkrankheit

 

Schulungs- gemeinschaften:

Grundsätze zur Bildung von Schulungsgemeinschaften 

 

 

Teilnahmeberechtigt:

Hausärztliche Versorgungsebene:

  • Fachärzte für Allgemeinmedizin
  • Fachärzte für Innere Medizin
  • Praktische Ärzte

Fachärztliche Versorgungsebene:

  • Fachärzte für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung „Kardiologie"

 

Fachliche und Organisatorische Anforderungen: 

Hausärztlicher Versorgungsebene

(Anlage 1 des Vertrags)

1. Versorgungsebene

  • Information durch das Arztmanual zu Beginn der Teilnahme
  • Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten in der Region
  • Blutdruckmessung nach nationalen und internationalen Qualitätsstandards
  • Durchführung eines Belastungs-EKGs nach den Leitlinien zur Ergometrie

Fachärztliche Versorgungsebenenicht invasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

2. Versorgungsebene

  • Information durch das Arztmanual zu Beginn der Teilnahme
  • Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten in der Region
  • Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Praxis / qualifizierten Einrichtung zur Durchführung von Koronarangiographien und interventionellen Therapie
  • Zusammenarbeit mit einem Zentrum für Herzchirurgie (Anlage 4)
  • Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Einrichtung/ Praxis für Nuklearmedizin
  • Zusammenarbeit mit Koronarsportgruppen in der Region
  • Einsatz von qualifiziertem Personal

Fachärztliche Versorgungsebeneinvasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

2. Versorgungsebene

  • Information durch das Arzt-Manual zu Beginn der Teilnahme
  • Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten in der Region
  • Beachtung der Indikationen und Kontraindikationen zur Durchführung von Koronarangiographien gemäß evidenzbasierten Leitlinien
  • Zusammenarbeit mit einem Zentrum für Herzchirurgie
  • Zusammenarbeit mit einer Praxis / qualifizierten Einrichtung für Nuklearmedizin
  • Zusammenarbeit mit Koronarsportgruppen der Region

 

Erforderliche Abrechnungs-genehmigung der KVH:

Fachärztliche Versorgungsebenenicht invasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

  • Langzeit-EKG
  • Farbkodierte Dopplerechokardiographie

Fachärztliche Versorgungsebeneinvasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

  • Invasive Kardiologie

 

 

Apparative Voraussetzungen:

Hausärztliche Versorgungsebene
(Anlage 1 des Vertrags)

  • EKG
  • Belastungs-EKG ggf. per Auftragsleistung
  • 24-Stunden Blutdruckmessgerät
  • Qualitätskontrollierte Methode zur Blutzucker- und HbA1c-Messung und der Fettstoffwechselwerte

Fachärztliche Versorgungsebenenicht invasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

  • farbkodierte Dopplerechokardiographie
  • Stressechokardiographie ggf. per Auftragsleistung
  • EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
  • 24 Stunden-Blutdruckmessgerät
  • Möglichkeit zur Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers und/oder eines implantierten Kardioverters bzw. Defibrillators, ggf. per Auftragsleistung
  • Sofern die Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers in Eigenleistung erbracht wird, ist eine Abrechnungserlaubnis (Herzschrittmacher-Kontrolle ) der KV Hamburg erforderlich

Fachärztliche Versorgungsebeneinvasiv – (Anlage 2 des Vertrags)

  • Fachliche, organisatorische und apparative Voraussetzungen gemäß den Vereinbarungen zur invasiven Kardiologie
  • Fachliche und organisatorische Voraussetzungen gemäß Anlage 4 „Strukturvoraussetzungen für Krankenhäuser mit Schwerpunkt Kardiologie und interventionelle Kardiologie“
  • Möglichkeit zur Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers und/oder eines implantierten Kardioverters bzw. Defibrillators, ggf. per Auftragsleistung
  • Sofern die Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers in Eigenleistung erbracht wird, ist eine Abrechnungserlaubnis (Herzschrittmacher-Kontrolle ) der KV Hamburg erforderlich

 

 

Strukturqualität:

Hausärztliche Versorgungsebene
(Anlage 1 des Vertrags)

  • mindestens einmal jährlich Teilnahme an KHK-spezifischer von der Ärztekammer zertifizierten Fortbildung (mindestens 4 Stunden bzw. 4 Punkte)

oder

  • regelmäßige Teilnahme an von der KV Hamburg anerkannten KHK-spezifischem Qualitätszirkel.

Fachärztliche Versorgungsebene
(Anlage 2 des Vertrags)

  • mindestens einmal jährlich Teilnahme an KHK-spezifischer von der Ärztekammer zertifizierten Fortbildung (Mindestdauer 4 Stunden im Jahr)

und/oder

  • Teilnahme an KHK-spezifischem strukturiertem von der KV Hamburg anerkanntem Qualitätszirkel mit Haus- und Fachärzten der Region (Mindestdauer der Teilnahme 8 Stunden im Jahr)

 

 

Zusätzliche Anforderungen zu Schulungen :

 

Patientenschulungen sind gesondert genehmigungspflichtig. Eine Übersicht der angebotenen Schulungen ist der Anlage 12 des Vertrags zu entnehmen.

 

 

Patienten-dokumentation:

Die Einschreibung der Patienten erfolgt manuell auf Einschreibebögen.

 

 

Die Datenübermittlung an DAVASO GmbH in Leipzig erfolgt auf elektronischem Wege (eDMP).

 

DAVASO GmbH , Abteilung DMP-HH,

Postfach 50 07 53, 04304 Leipzig.

 

 

 

 

 

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.