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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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DMP Diabetes Typ I

 

Ansprechpartner:

Katharina Flindt

Monika Zieminski

 

040/22 802-424

040/22 802-603

 

Grundlage:

Link zum Vertrag Diabetes mellitus Typ I

 

Arztmanual

 

 

Weitere Informationen zum DMP
Diabetes Typ I:

DMP Diabetes Typ I 

 

Schulungs-
gemeinschaften:

Grundsätze zur Bildung von Schulungsgemeinschaften. 

 

 

Teilnahmeberechtigt:

  • Vertragsärzte, die an der hausärztlichen / fachärztlichen Versorgung teilnehmen
  • Angestellte Ärzte
  • Zugelassene oder ermächtigte Krankenhausärzte oder
  • qualifizierte Einrichtungen, die für die vertragsärztliche Versorgung ermächtigt sind
 

 

Fachliche Anforderungen: 

  • Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Praktischer Arzt
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
 

 

Zusätzliche Anforderungen: 

Koordinierende Ebene:

  • Nachweis der Betreuung in enger Kooperation mit am Vertrag teilnehmenden diabetologisch besonders qualifizierten Arzt/Einrichtung (Schwerpunktpraxis) durch Vorlage einer Kooperationsvereinbarung bei Antragsstellung

Betrifft nicht den FA für Kinder- und Jugendmedizin

 

Diabetologische Schwerpunktpraxis:

Führen der Bezeichnung „Diabetologe DDG“ oder Berechtigung zum Führen einer vergleichbaren Subspezialisierung  Diabetologie nach dem Weiterbildungsrecht der Ärztekammer.

 

Pädiatrische Ebene:

  • nur FA für Kinder- und Jugendheilkunde

Führen der Bezeichnung „Diabetologe nach DDG“ oder der Schwerpunktbezeichnung „Kinderendokrinologie und –diabetologie“

 

 

Frequenzprüfung:

Koordinierende Ebene:

  • Betreuung von 30 Diabetikern pro Quartal, davon müssen: 
  1. mindestens 20 insulinbehandelt sein
  2. mindestens 5 Patienten Typ 1 Diabetiker sein
  3. mindestens 2 mit einer strukturierten ICT Schulung versorgt werden

Diabetologische Schwerpunktpraxis:

Betreuung von mindestens 300 Diabetikern pro Quartal, davon müssen:

  • mindestens 200 insulinbehandelt sein
  • mindestens 50 Typ 1 Diabetiker sein, die mit einer intensivierten Insulintherapie od. Insulinpumpe behandelt werden
  • mindestens 20 Patienten mit strukturierter ICT-Schulung 

Pädiatrische Ebene:

 

Behandlung von mindestens 70 Kindern und Jugendlichen pro Jahr, die an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankt sind 

 

Strukturqualität: 

Koordinierende Ebene:

  • mindestens einmal jährliche Teilnahme an diabetesspezifischen Fortbildungen und
  • regelmäßige Teilnahme an diabetesspezifischen Qualitätszirkeln, (4Std/ Jahr)

Diabetologische Schwerpunktpraxis:

Ärzte:

  • mindestens 2 x jährliche Teilnahme an diabetes-spezifischer Fortbildung und mindestens 6x jährliche Teilnahme an diabetologisch ausgerichteten Qualitätszirkeln

Personal:

  • mindestens 2 x jährliche Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen mit Themen der ambulanten Diabetikerbetreuung

Pädiatrische Ebene:

Ärzte:

  • mindestens einmal jährliche Teilnahme an diabetesspezifischen Fortbildungen und
  • mindestens zweimal jährliche Teilnahme an diabetesspezifischen Qualitätszirkeln (4 Stunden/ Jahr)

Personal:

  • mindestens einmal jährliche Teilnahme an diabetesspezifischen Fortbildungen
 

Patienten-dokumentation:

Die Einschreibung der Patienten erfolgt manuell auf Einschreibebögen.

 

 

Die Datenübermittlung an DAVASO GmbH in Leipzig erfolgt auf elektronischem Wege (eDMP).

 

DAVASO GmbH , Abteilung DMP-HH,

Postfach 50 07 53, 04304 Leipzig.

 

 

 

 

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.