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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Pflegeheimversorgung (Delegationsfähige Leistungen)

Ansprechpartner:

Inga Beitz

Sarah Dreyer

Janine Ohse 

 

040/22 802-451

040/22 802-781 

040/22 802-573

 

Grundlage

Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 397. Sitzung am 21. Juni 2017 zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Juli 2017


Vereinbarung über die Erbringung ärztlich angeordneter Hilfeleistungen in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen gem. § 87 Abs. 2b Satz 5 SGB V oder in hausärztlichen Praxen
(Delegations-Vereinbarung) 

 

 

 

 

 


 

 

Teilnahmeberechtigt

- Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin,

- Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
- Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,

- Fachärzten für Augenheilkunde,

- Fachärzten für Chirurgie,
- Fachärzten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
- Fachärzten für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,
- Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten,
- Fachärzten für Innere Medizin mit und ohne Schwerpunkt, die gegenüber dem Zulassungsausschuss ihre Teilnahme an der fachärztlichen Versorgung erklärt haben,
- Fachärzten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie,
- Fachärzten für Neurologie,
- Fachärzten für Nervenheilkunde,
- Fachärzten für Neurologie und Psychiatrie,
- Fachärzten für Orthopädie,

- Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie,
- Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie,
- Fachärzten für Urologie,
- Fachärzten für Physikalische und Rehabilitative Medizin

 

Informationen zum Kapitel 38

Ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten. (NäPa), zur Abrechnung der GOP 38200, 38205, 38202, 38207

 

Leistungsübersicht Kapitel 38 EBM


Quelle EBM


HINWEIS:
- Sofern Ihre Nichtärztliche Praxisassistenz bereits bei der KVH gemeldet ist, müssen die Nachweise nicht erneut eingereicht werden.

- Fachärzte, die keinen genehmigten Praxisassistenten beschäftigen, können auch weiterhin die GOP 38100 / 38105 abrechnen. Sie erhalten allerdings keine Zuschläge.

- Nichtärztliche Praxisassistenten können in einer Praxis bereits tätig werden, sobald sie mit der Fortbildung begonnen haben. Die zum Jahresende auslaufende Übergangsregelung wurde jetzt bis Ende 2018 verlängert.


Links:
Delegation durch Fachärzte
Genehmigung mit Ausbildungsbeginn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Genehmigungs-voraussetzungen für Fachliche Qualifikation der nichtärztliche(n) Praxisassistenten / -in:


  • Die nicht - ärztlichen Praxisassistenten müssen mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigt werden,
  • ein qualifizierter Berufsabschluss gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten / Arzthelfer (in) oder dem Krankenpflegegesetz
und
  • mindestens dreijähriger Berufserfahrung in einer hausärztlichen Praxis,
oder
  • mindestens dreijähriger Berufserfahrung in einer fachärztlichen Praxis vorweisen. (in diesem Fall ist das Zertifikat der zuständigen Ärztekammer zu kennzeichnen)

Der Nachweis muss der KV Hamburg vorgelegt werden.

 

Die theoretische und praktische Fortbildung für die / den Praxisassistenten / -in gelten als erfüllt, wenn folgender zeitlicher Umfang nachgewiesen werden kann:

Dauer der Berufstätigkeit

Theoretische Fortbildung (Stunden)

Praktische Fortbildung (Stunden

Notfall- manag. Notfall- kompet. (Stunden)

weniger als 5 Jahre

200

50

20

weniger als 10 Jahre

170

30

20

mehr als 10 Jahre

150

20

20

 

Fortbildungsinhalte (Theorie):

  • Berufsbild (mindestens 15 Stunden)
  • Medizinische Kompetenz (mindestens 110 Stunden)
  • Kommunikation/Dokumentation (mindestens 25 Stunden)
  • Notfallmanagement (mindestens 20 Stunden inklusive praktischer Übungen)
Die Praktische Fortbildung soll den nicht-ärztlichen Praxisassistenten zur Anwendung des in der theoretischen Fortbildung Erlernten befähigen. Dazu begleitet der nicht-ärztliche Praxisassistent Hausbesuche des Arztes in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen und übernimmt unter Aufsicht des Arztes Hausbesuche.
  • Nachweis über Hausbesuche zur Verrichtung medizinisch notwendiger delegierbarer Leistungen in Alten- oder Pflegeheimen, oder in anderen beschützenden Einrichtungen begleitet haben.
  • Die Fortbildung Notfallmanagement ist zum Antragsdatum nicht älter als 3 Jahre
Die Nachweise über die Begleitung von 20 Hausbesuchen zur Verrichtung medizinisch notwendiger delegierbarer Leistungen in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen und das Notfallmanagement  ist zum Zeitpunkt des Antragsverfahrens durch eine ärztliche Bescheinigung gegenüber der KVH nachzuweisen. Danach gelten die jährlichen  Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung.

Informationen zum Erhalt der Zusatzqualifikation Nichtärztliche Praxisassistenz:

Für den Kompaktkurs, das Curricula NäPa, kooperiert die Ärztekammer Hamburg mit dem Edmund Christiani Seminar als Einrichtung der Ärztekammer Schleswig Holstein. Die Lernerfolgskontrolle sowie die Bescheinigung wird dort durchgeführt und ausgestellt.

  • Zertifikat über die Zusatzqualifikation (Weiterbildung "Nicht-ärztliche/r Praxisassistent/-in")

Links:

Ärztekammer Schleswig-Holstein (NäPa)

Ärztekammer Schleswig-Holstein (Weiterbildung)


Das Qualifikationsangebot muss von der Ärztekammer anerkannt sein.

Zusatzqualifikation VERAH

  • Zertifikat über die Zusatzqualifikation (Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IhF))

Link:
www.verah.de


Die Zusatzqualifikation liegt vor, wenn die medizinische Fachangestellte eine Ausbildung zur VERAH® und die erforderlichen Aufbaumodule, VERAH® Plus, absolviert hat und eine Ergänzungsprüfung (Lernerfolgskontrolle) bei der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen hat.

  • Das Zertifikat darf bei Beantragung nicht älter als 5 Jahre sein.

Kontaktdaten der ÄK Hamburg:
Zentrale:202299-300
E-Mail an: akademie@aekhh.de

Termine für die Lernerfolgskontrolle nach VERAH Plus bei der Ärztekammer Hamburg Fortbildungsakademie, Weidestr. 122b, 22083 HH:

Dienstag, 13.02.2018 um 14:00 Uhr

Donnerstag, 17.05.2018 um 14:00 Uhr 

Dienstag, 21.08.2018 um 14:00 Uhr

Dienstag, 23.10.2018 um 14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung

  • jährliche Anzeige durch eine Erklärung der Praxis, dass die Anstellung des / der nicht – ärztlichen Praxisassistenten / -in weiterhin Bestand hat.
  • Die Fortbildung Notfallmanagement ist alle 3 Jahre zu wiederholen und der Qualitätssicherung der KVHH vorzulegen.

 


Formulare

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Hinweis zum Erhalt der Zusatzqualifikation gemäß § 7 Anlage 8 zum BMV-Ä
etc.