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Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg  - Selbstverwaltung zwischen Markt und Staat

In Hamburg gründete sich 1919 die »Vereinigung der Kassenärzte Groß-Hamburgs e.V.«. Sie engagierte sich für die Rechte ihrer Mitglieder und legte das Fundament für eine umfassende ambulante ärztliche Versorgung in der Stadt. Das Buch aus dem Dölling und Galitz Verlag ist die erste Gesamtdarstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg von der Gründung bis 1964. Es zeichnet die stürmischen Zwanzigerjahre, die »Gleichschaltung« unter nationalsozialistischer Herrschaft, den Wiederaufbau nach 1945 und die Einbindung in den bundesdeutschen Sozialstaat nach und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Gesundheitswesens der Hansestadt. Der zweite Band erscheint Ende des Jahres.

Interessierte Mitglieder können unter oeffentlichkeitsarbeit@kvhh.de den bereits vorliegenden ersten Band (1919-1964) kostenfrei bestellen.

Sind Sie kein Mitglied der KVH, nutzen Sie bitte den Bezugsweg über den Buchhandel.

 

Die Autoren

Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl

Dr. Anna von Villiez

ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld. Er hat zahlreiche Bücher zur Bürgertums-, Diakonie-, Medizin- und Wissenschaftsgeschichte geschrieben.

hat zur Entrechtung und Verfolgung Hamburger Ärzte und Ärztinnen promoviert. Sie leitet die Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule in Hamburg und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Eppendorf.