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Beratung & Information

Die Mitarbeiter/innen des Bereiches beraten Sie zu Fragen der vertragsärztlichen Leistungserbringung, zum Versorgungs- und Verordnungsmanagement und zum Thema „Medizinprodukte und Hygiene“.

 

Die Erteilung schneller, korrekter und verbindlicher Informationen (Auskünfte) zu allen Fragen, die die vertragsärztliche Tätigkeit und das Leistungsspektrum der KV betreffen, wird durch den Betrieb des Infocenters gewährleistet.

 

Die Abteilung Praxisberatung bietet kompetente Beratung zu pharmazeutischen, pharmakotherapeutischen und auf Heilmittel bezogene Fragestellungen sowie zum Thema Praxisführung.
Für eine Pharmakotherapieberatung vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin (040 / 22 802 - 571/572).

 

Information


21.09.2017

Entlassmanagement ab 1. Oktober 2017

Die Krankenhäuser sind ab 01.10. verpflichtet, für Patienten nach voll- oder teilstationärem Aufenthalt ein Entlassmanagement zu organisieren. Es muss festgestellt werden, welche ambulanten Leistungen zur Überbrückung der Übergangsphase von der stationären zur ambulanten Versorgung erforderlich sind. So dürfen Arzneimittel in der kleinsten Packungsgröße verschrieben werden, Für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen dürfen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt und häusliche Krankenpflege sowie Heil- und Hilfsmittel verordnet werden. Es gelten die gleichen Regelungen - auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit - wie für die Arztpraxis. Das Krankenhaus ist zudem verpflichtet, den weiterbehandelnden Vertragsarzt rechtzeitig über die Therapie des Patienten zum Zeitpunkt der Entlassung und ggf. über Änderungen der bei Krankenhausaufnahme bestehenden Medikation zu informieren. Rechtsgrundlage10

Rahmenvertrag Entlassmanagement ab 01.10.2017.

 


05.10.2016

Umfrage in Vertragsarztpraxen zu ungerechtfertigten Anforderungen der Krankenhäuser

Häufig werden niedergelassene Ärzte von Krankenhäusern gebeten, weitere Einweisungen oder Überweisungen auszustellen, obwohl es hierfür keinen Rechtsgrund gibt. Sehr häufig werden die Patienten von der Klinik mit entsprechenden Aufforderungen zum Arzt geschickt, der dann seine liebe Not hat, den Patienten die wahre Rechtslage zu erklären.


Da dieses Problem nicht nur in Hamburg existiert, ist das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) von den KVen beauftragt worden, eine bundesweite Erhebung durchzuführen, um das Ausmaß des Fehlverhaltens der Kliniken zu ermitteln. Auf dieser Basis sollen gesetzgeberische Aktivitäten eingefordert werden.


Alle niedergelassenen Ärzte sind gebeten, eine schlichte Strichliste zu führen, wie häufig sie mit welchem Wunsch der Kliniken konfrontiert wurden. Diese Liste soll ein Quartal geführt und die Summen dem Zi mitgeteilt werden. Alle Unterlagen des Zi sind diesem Telegramm beigefügt. Der Vorstand der KV Hamburg begrüßt diese Initiative des Zi.

 

Die Versuche der Klinikleitungen, auch unter Umgehung der rechtlich zulässigen Möglichkeiten, Erlösoptimierung zu betreiben, nehmen ein immer größeres Ausmaß an und stören sowohl das Arzt-Patienten-Verhältnis massiv als auch den Ablauf in der Arztpraxis, weil es hierüber immer unschöne Auseinandersetzungen mit dem Patienten gibt, der gar keine vertiefte Kenntnis von den rechtlichen Zusammenhängen haben kann. Insofern bitten wir Sie sehr herzlich, sich an der Umfrage zu beteiligen.

 

 


21.08.2015

AOK Rheinland-Hamburg: Angabe einer Begründung bei der Verordnung von Krankentransporten

Wie bereits am 31.07.2015 auf der Homepage der KVHH mitgeteilt, bedürfen alle Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung stets der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Nicht genehmigungspflichtig bleiben auch in Zukunft Krankentransporte

  • Von oder zu einer stationären Behandlung im Krankenhaus
  • Bei vor- und nachstationären Leistungen im Krankenhaus (§ 115a SGB V)
  • Bei ambulanten Operationen gemäß § 115b SGB V und
  • Zu Vor- und Nachbehandlungen ambulanter Operationen.
Die AOK Rheinland-Hamburg weist nun in einer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass eine Begründung für die Erforderlichkeit der medizinisch-technischen Ausstattung bzw. medizinisch-fachlichen Betreuung in jedem Fall anzugeben ist. Diese Verpflichtung gilt im Übrigen bei allen gesetzlich Versicherten, unabhängig von deren Kassenzugehörigkeit.

 


10.08.2015

Warnung vor Schreiben des BVSKPD e.V.

Die KVH warnt vor Schreiben des Bundesverbandes sichere Kunden- und Patientendaten e.V. In dem Schreiben werden Ärzte aufgefordert ein Verfahrensverzeichnis einzusenden. Die KVH rät in Abstimmung mit dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten von einer Übersendung ab, sondern empfiehlt stattdessen, eine Einladung zur Einsichtnahme vor Ort auszusprechen. Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten haben, wenden Sie sich gern an die aufgeführten Ansprechpartner: Herr List (040 / 22 802 - 506, andreas.list@kvhh.de) und der Hamburgische Datenschutzbeauftragte (040 / 428 54 40 40, mailbox@datenschutz.hamburg.de).

 


31.07.2015

Krankentransporte zur ambulanten Behandlung ab 1. August genehmigungspflichtig

Der Sozialgesetzgeber hat mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes zum 01.08.2015 klargestellt, dass Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse bedürfen (vgl. § 60 Abs.1 Satz 4 SGB V n.F.). Krankentransporte zu einer vor- oder nachstationären Behandlung gem. § 115a SGB V oder zu einer ambulanten Operation gemäß § 115b SGB V können dagegen weiterhin ohne eine vorherige Genehmigung verordnet werden (vgl. § 6 Abs. 3 Krankentransport-Richtlinie).

 


 

 

Frühere Meldungen