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Meldungen 2019


24.10.2019 / -Information

Zulassungsbehörden informieren über Lieferengpässe

Die KV Hamburg erreichen vermehrt Anfragen aus Praxen zu nicht verfügbaren Arzneimitteln, zusammen mit der Bitte um frühzeitige Information unserer Vertragsärzte. Aktuell betrifft dies vor allem Produkte mit dem Wirkstoff Venlafaxin. Eine zeitnahe, verlässliche und vor allem umfängliche Information aller Teilhaber im Gesundheitswesen (Ärzte, Apotheken, Versicherte) über das Ausmaß der Lieferengpässe einzelner Medikamente ist wünschenswert, doch kann derzeit von keiner zuständigen Stelle in Deutschland angeboten werden. Mehr

 


24.10.2019

Diabetisches Fußsyndrom: Neue QS-Vereinbarung für hyperbare Sauerstofftherapie in Kraft

Zum 01.10.2019 ist die neue Qualitätssicherungsvereinbarung für hyperbare Sauerstofftherapie in Kraft getreten und löst die Mindestvorgaben des entsprechenden EBM-Anhangs ab. Mehr


23.10.2019 / -Information

Bitte um Teilnahme an Umfrage: "Medizin 4.0 - Das ethische Fundament der Digitalisierung"

Das Forschungsverbundprojekt des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Univ. Bayreuth  und des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der LMU München untersucht ethische Implikationen der Digitalisierung im Gesundheitswesen mit dem Fokus auf gesundheitsbezogenen Apps. Im Rahmen dieser Untersuchung wird nun eine breit angelegte Befragung der in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt, um deren Perspektive auf die Verwendung und Integration von digitalen Technologien in den ärztlichen Alltag zu erfahren. Die Umfrage dauert ca. 5-10 Minuten. Sie finden diese unter: https://gesundheit-digital.uni-bayreuth.de. 

 


11.10.2019 / -Information

CRP-Vertrag: Teilnahme und Schulung

Die nächsten kostenfreien Schulungsveranstaltungen finden am Samstag, den 26.10.2019 und am 09.11.2019 jeweils in der Zeit von 09:00 - 12:00 Uhr im Richard-Fuchs-Saal der KVH statt. Die Teilnahme an einem Schulungstermin ist ausreichend. Anmeldungen für die aufgeführten Termine und Nachfragen zu weiteren Terminen richten Sie bitte direkt an das Institut für Allgemeinmedizin in Kiel (Tel.: 0431.500-30101, Fax Telefax: 0431 / 500-30104, E-Mail: office@allgemeinmedizin.uni-kiel.de). Bitte geben Sie Ihren Namen, E-Mail, Telefon- und Faxnummer an. Die Teilnahme am Vertrag setzt den Besuch der Schulung voraus. Die  Ankündigung der Teilnahme kann aber schon vor Antritt der Schulung erfolgen: Ansprechpartnerin der KVH  ist Frau Emely Stippich (emely.stippich@kvhh.de). Vertrag und Teilnahmeerklärung finden Sie hier.


09.10.2019 / -Presseinformation

Ärzte und Kassen erleichtern gezielte Antibiotika-Gabe

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) und die Mehrzahl der Krankenkassen (AOK Rheinland/Hamburg, Betriebskrankenkassen, DAK-Gesundheit und IKK classic) setzen sich weiter für die Erleichterung einer gezielten Verordnung von Antibiotika in der ambulanten Versorgung ein. Im Rahmen eines gemeinsamen Modellprojekts wird erstmals der sog. quantitative CRP-Schnelltest gefördert, den Hamburgs Haus-, Kinder- und HNO-Ärzte in der eigenen Praxis durchführen können und mit dessen Hilfe sie bereits nach wenigen Minuten das Ergebnis erhalten, ob ein Infekt eine virale oder bakterielle Ursache hat. Dies trägt letztlich auch dazu bei, die Entwicklung multiresistenter Keime zu verhindern. Mehr

 


09.10.2019 / -Information

Qualitätssicherungs-Vereinbarung Abklärungskolposkopie startet 2020 - Gynäkologen können sich jetzt schon vorbereiten

Zum Start des organisierten Programms zur Früherkennung von Zervixkarzinomen am 1. Januar 2020 wird auch die Qualitätssicherungsvereinbarung zur Abklärungskolposkopie in Kraft treten. Ein zentraler Punkt in diesem Programm ist die Abklärung auffälliger Screeningbefunde mittels Abklärungskolposkopie. Zur Sicherstellung eines flächendeckenden Angebots im Rahmen des Programms können sich interessierte Gynäkologen schon jetzt auf die Antragstellung vorbereiten. Für eine Abrechnungsgenehmigung zur Abklärungskolposkopie, die mit dem Programm als neue Leistung eingeführt wird, müssen Gynäkologen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Mehr

 


08.10.2019 / -Information

Einladung des MRE-Netzwerks "Gemeinsam gegen resistente Erreger" am 20.11.2019 in die KV Hamburg

Das MRE-Netzwerk Hamburg ist ein Zusammenschluss von allen Akteuren im Gesundheitswesen zur koordinierten Reduktion des Risikos der Weiterverbreitung und Entstehung multiresistenter Erreger im Gesundheitswesen. Neben Berichten aus den Arbeitsgruppen ist ein Schwerpunktthema der Antibiotikaeinsatz in der Neonatologie. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier.


08.10.2019 / -Information

TSVG: keine Zuschläge bei Terminen für U-Untersuchungen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die Vergütungsregelungen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz in einem Punkt beanstandet. So sah der bisherige Beschluss des Bewertungsausschusses vor, dass die Zusatzpauschalen zu TSS-Terminfällen auch dann berechnungsfähig sind, wenn ausschließlich U-Untersuchungen bei Kindern durchgeführt werden, ohne das gleichzeitig eine Abrechnung der Versichertenpauschale erfolgt. Nach Ansicht des BMG ist dies jedoch gesetzlich nicht vorgesehen. Demnach sind die Zusatzpauschalen zu TSS-Terminfällen immer nur dann berechnungsfähig, wenn am selben Tag eine Versichertenpauschale in Ansatz gebracht wird. Termine, die von der TSS vermittelt werden, werden weiterhin als TSS-Terminfall gekennzeichnet – unabhängig davon, ob nur eine U-Untersuchung oder auch weitere Leistungen durchgeführt wurden.
Auch bei anderen TSVG-Regelungen sieht das BMG Anpassungsbedarf. Sobald hierzu Details feststehen, werden wir erneut informieren.

 


01.10.2019 / -Presseinformationen

Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) und des UKE: Neue KV-Notfallpraxis für ambulante Versorgung am UKE eröffnet

Am heutigen Dienstag ist die neue Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) offiziell eröffnet worden. Die Praxis befindet sich im Hauptgebäude O10 des UKE direkt neben der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und wird künftig außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten die ambulante allgemeinmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten übernehmen. Die KVH komplettiert damit das Leistungsportfolio des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes „Arztruf Hamburg“. An der Eröffnung nahm auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks teil. Mehr

 


30.09.2019 / -Information

Antibiotika-Feedback 2018

Ärzte derjenigen Fachgruppen, die am häufigsten Antibiotika verordnen, erhalten in diesen Tagen ein Antibiotika-Verordnungs-Reporting aus dem Jahr 2018. Es soll als Orientierungshilfe dienen und die Möglichkeit bieten, die eigenen Antibiotikaverordnungen auf den Prüfstand zu stellen. Neben einer kritischen Indikationsstellung ganz allgemein sollte insbesondere das Ziel sein, Reserveantibiotika nachrangig zu verordnen. Mehr

 


27.09.2019 / -Information

Optische Kohärenztomographie ab Oktober Kassenleistung

Ab 1.Oktober 2019 können Augenärzte das bildgebende Verfahren  über den EBM abrechnen. Anspruch auf die neue Kassenleistung haben Patienten mit einer neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration oder einem Makulaödem infolge einer diabetischen Retinopathie. Die OTC kann sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapiesteuerung eingesetzt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der KBV.

 


27.09.2019 / -Information

Geschlecht auf Formularen richtig angeben

Praxen müssen ab 1. Oktober eine Änderung bei der Geschlechtsangabe auf Formularen beachten. Dann ist nicht mehr „männlich“ oder „weiblich“ anzukreuzen, sondern ein Kürzel für die jeweilige Geschlechtsform einzutragen: W für weiblich, M für männlich, D für divers oder X für unbestimmt. Praxen können aber ihre alten Formulare aufbrauchen. Allerdings müssen sie trotzdem das entsprechende Kürzel angeben. Auf alten Formularen wird das Kürzel W, M, D oder X in das rechte der beiden Ankreuzfelder eingetragen. Dies gilt für handschriftliche Eintragungen genauso wie für das Ausfüllen am Praxisrechner. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der KBV.



23.09.2019 / -Information

Abgabe der Abrechnung über Online-Portal ab heute möglich

Ab heute ist das Online-Portal für die Abgabe der Abrechnung des Quartals 3/2019 freigeschaltet. Mehr Informationen

 


20.09.2019 / -Information

Zulassungsbehörde ruft Ranitidin-haltige Arzneimittel zurück

Arzneimittel, die den von dem Hersteller Saraca Laboratories Limited hergestellten Wirkstoff Ranitidin enthalten, werden derzeit vom Markt genommen. Grund hierfür ist eine Verunreinigung mit dem wahrscheinlich krebserregenden Stoff N-Nitrosodimethylamin. Mehr



20.09.2019 / -Informationen

Sehhilfen für Erwachsene: Beschluss des G-BA in Kraft

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass zur Folgeversorgung mit Sehhilfen bei Erwachsenen mit schwerer Sehbeeinträchtigung künftig kein Arztvorbehalt mehr besteht, wurde vom BMG nicht beanstandet. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte am 12. September. Damit ist der Beschluss vom 20. Juni 2019, der gegen das Votum von KBV und Patientenvertretung gefasst wurde, nun rechtskräftig. Mehr

 


13.09.2019 / -Information

Onlinebefragung für das Projekt „Früherkennung des Prostatakarzinoms" der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ziel der Befragung, welche sich in angepasster Form an Hausärzte und Urologen in Deutschland richtet, ist es, Informationen über den praktischen Umgang Ihrer Fachgruppe mit der PSA-Testung und damit aus der Versorgungsrealität zu erhalten. Damit bietet sich die Chance, mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung der Empfehlungen zu identifizieren und den interdisziplinären Wissensaustausch zur PSA-Testung besser abzustimmen. Sie können den Fragebogen bis zum 06.10.2019 online beantworten. Um die Befragung zu starten, kopieren Sie bitte folgenden Link und geben diese in die Adresszeile ein:
http://soscisurvey01.virt.uni-oldenburg.de/soscisurvey/psa2-ha/


09.09.2019 / -Information

Informationen zur offenen Sprechstunde

Zum 01. September fordert das TSVG unter anderem, dass viele Praxen offene Sprechstunden anbieten müssen. Die KBV hat die wesentlichen Informationen hierzu in einer Übersicht zusammengefasst. Diese finden Sie hier. 

 


28.08.2019 / -Information

Einigung zur neuen TI-Finanzierungsvereinbarung erzielt

Die Pauschale für den Konnektor zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur wird in diesem Jahr nicht mehr abgesenkt. Darauf haben sich KBV und Krankenkassen geeinigt. Damit erhalten Ärzte und Psychotherapeuten weiterhin 1.547 Euro für den Konnektor erstattet. Erst ab 1. Januar 2020 erfolgt eine Absenkung auf 1.014 Euro. Die KBV konnte ferner erreichen, dass der Erstattungsbetrag für stationäre Kartenterminals ab 1. Oktober 2019 angehoben wird. Die Krankenkassen zahlen zukünftig 535 Euro für ein Gerät, 100 Euro mehr als bisher. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der KBV.



27.08.2019 / -Information

Nicht vergessen: Ab dem 01.09.2019 Kennzeichnung der TSS-Terminfälle

Zum 01.09.2019 tritt die Zuschlagsregelung bei einem TSS-Terminfall in Kraft. Hierbei können Zuschläge in Höhe von 50 %, 30 % oder 20 % abgerechnet werden. Die jeweilige Höhe des Zuschlages richtet sich danach, wann der Patient das erste Mal die Terminservicestelle kontaktiert hat. Damit Sie den korrekten Zuschlag zuordnen können, wird ab dem o. g. Zeitpunkt in der Termindatenbank der TSS das Datum der Kontaktaufnahme des Patienten hinterlegt. Dieses wird zum einen bei den Patientendaten hinterlegt (unter dem gebuchten Termin) oder zum anderen – sofern Sie diese Funktion aktiviert haben – in der Benachrichtigungsfunktion, die Sie per E-Mail/Fax erhalten.
Im Einzelfall kann es bei Terminen, die von der TSS vor dem 01.09. vergeben wurden, allerdings erst nach dem 01.09. stattfinden, vorkommen, dass noch kein Datum der Kontaktaufnahme bei der TSS hinterlegt ist. In diesem Fall kontaktieren Sie bitte unser Infocenter unter der Telefonnummer 040 – 22 802 900.

 


26.08.2019 / -Information

Nachvergütung Psychotherapie für die Quartale 1/2009 bis 4/2018

Gemäß § 87 Abs. 2c Satz 6 SGB V muss durch die Bewertungen für die psychotherapeutischen Leistungen eine angemessene Höhe der Vergütung je Zeiteinheit gewährleistet sein. Mit dem vorliegenden Beschluss des Bewertungsausschusses werden rückwirkend ab dem Jahr 2009 die Bewertungen der psychotherapeutischen Leistungen und die Strukturzuschläge des Kapitels 35.2 EBM sowie die ab dem 01.04.2017 neu eingeführten Leistungen der psychotherapeutischen Sprechstunde (GOP 35151 EBM) und der psychotherapeutischen Akutbehandlung (GOP 35152 EBM) stufenweise angehoben. Die wichtigsten Informationen und häufigsten Fragen haben wir hier für Sie erläutert.

 


26.08.2019 / -Information

Häusliche Krankenpflege und stationsäquivalente psychiatrische Behandlung

Durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) können Krankenhäuser seit Januar 2018 stationsäquivalente psychiatrische Behandlungen erbringen. Dabei handelt es sich um eine Krankenhausleistung im häuslichen Umfeld von psychisch erkrankten Menschen. Mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 23. August hat der G-BA  klargestellt, dass bei einer Versorgung im Rahmen einer stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung (StäB) keine gleichzeitige Verordnung von häuslicher und psychiatrischer häuslicher Krankenpflege erfolgen darf. Bei der StäB handelt es sich um eine Krankenhausleistung im häuslichen Umfeld von psychisch erkrankten Menschen.

 


19.08.2019 / -Informationen

KVH-Telegramm Nr. 54 vom 19.08.2018

Der Vorstand hat ein neues Telegramm veröffentlicht. Themen dieser Ausgabe:

  • Rolle rückwärts bei TSVG-Bereinigungen
  • KV bereitet freiwillige Terminplattform vor
  • Es bleibt dabei: EBM-Reform zum 1.1.2020
  • Ausstellung zu 100 Jahren KV Hamburg

Das Telegramm können Sie hier einsehen.

 


17.08.2019 / -Presseinformation

„Selbstverwaltung braucht Freiheit!“ 100 Jahre vertragsärztliche Versorgung für die Menschen in Hamburg – und es geht weiter

Am Sonnabend hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) mit einer großen Jubiläumsveranstaltung ihr einhundertjähriges Bestehen gefeiert – unter Mitwirkung von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher. Rund 250 Gäste aus Ärzteschaft, Selbstverwaltung, Politik, Medien und zahlreichen Institutionen des Hamburger Gesundheitswesens diskutierten im Ärztehaus über die Bedeutung der Selbstverwaltung für die Versorgung der Menschen – und Entwicklungen, die das System in Gefahr bringen könnten. Mehr

 


16.08.2019 / -Information

Rolle rückwärts bei TSVG-Bereinigungen

Völlig überraschend hat der Bewertungsausschuss auf Bundesebene die Bereinigungsregeln zum „Terminservice- und Versorgungsgesetz“ (TSVG) rückwirkend geändert. Nun beginnen die Bereinigungszeiträume doch mit Inkrafttreten der jeweiligen Bestimmung. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Die extrabdugetär gestellten Leistungen für Patienten, die über die Terminservicestelle (TSS) zugewiesen wurden oder für die der Haus-arzt einen Termin beim Facharzt vereinbart hat, werden vom 11.5.2019 bis zum 11.5.2020 bereinigt.
  • Für extrabudgetär gestellte Leistungen bei Patienten, die neu sind oder in die offene Sprechstunde kommen, beginnt der Bereinigungs-zeitraum am 1.9.2019 und dauert bis zum 1.9.2020.
  • Für den „TSS-Akutfall“ bleibt es bei dem Bereinigungszeitraum vom 1.1.20 bis 1.1.21.

Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und den darauf basierenden Regeln unseres Honorarverteilungsmaßstabes findet die Bereinigung nur bei den Ärzten statt, die TSVG-Fälle abrechnen. Bei ihnen wird in den jeweiligen Quartalen des folgenden Jahres für jeden TSVG-Fall das ILB um den Betrag reduziert, den der Fall ausgelöst hätte, wäre er innerhalb des Budgets abgerechnet worden („Netto-Bereinigung“).
Nach jeweils vier Quartalen ist die Bereinigung beendet. Alle ab dem „5.Quartal“ abgerechneten TSVG-Fälle werden ohne Kürzung des ILB zu 100 Prozent nach der Hamburger Gebührenordnung vergütet.
Die „Rolle rückwärts“ des Bewertungsausschusses hat eine Reihe von Detailfragen ausgelöst, die zur Zeit noch auf der Bundesebene konsentiert werden. Sobald wir die Informationen vorliegen haben, werden wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen. Die KV Hamburg hat darüber hinaus allen Fachgruppen und Kreisobleuten angeboten, vor Ort das TSVG im Detail vorzustellen. Eine Liste der Veranstaltungen finden Sie ebenfalls unter dem angegebenen Link.



16.08.2019 / -Information

Vereinbarung über die HIV-Präexpositionsprophylaxe

Zum 01.09.2019 tritt die Vereinbarung über die HIV-Präexpositionsprophylaxe in Kraft (gemäß § 20j SGB V und Anlage 33 BMV-Ä). Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine Methode zur Vorbeugung einer HIV-Infektion. Dabei nehmen HIV negative Menschen ein Medikament ein, um sich vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus zu schützen. Die PrEP (HIV-Präexpositionsprophylaxe) bildet eine ergänzende Option zu einer umfassenden Präventionsstrategie, d.h. neben der Einnahme des Medikamentes müssen u.a. Maßnahmen zum Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten ergriffen werden. Mehr

 


08.08.2019 / -Information

Wichtiger Hinweis zum HA-Vermittlungsfall – 4-Tage-Regelung gilt seit 06.08.2019

Am 05.08.2019 wurde im Deutschen Ärzteblatt die Aufnahme des § 17 a in den Bundesmantelvertrag der Ärzte verkündet. Das bedeutet, dass der vom Hausarzt vermittelte Termin seit dem 06.08.2019 innerhalb eines Zeitraums von vier Kalendertagen nach Feststellung der Behandlungsnotwendigkeit durch den Hausarzt liegen muss, damit der Facharzt die Leistungen, die sonst in das Budget fallen würden, extrabudgetär vergütet bekommt. Gleiche Frist gilt ab dem 01.09.2019 für den Zuschlag, den Hausärzte für eine Terminvermittlung erhalten. Jedoch wird der Zuschlag auch dann gewährt, wenn der Termin beim Facharzt vom Patienten nicht wahrgenommen wird. Als erster Zähltag gilt der Tag nach Feststellung der Behandlungsnotwendigkeit. Wird bei einem Patienten z. B. an einem Montag festgestellt, dass eine dringende Behandlung beim Facharzt erforderlich ist, so muss der Termin spätestens am Freitag stattfinden.
An dieser Stelle möchten wir erneut darauf hinweisen, dass die Leistungen im Rahmen des HA-Vermittlungsfalls nur dann für Fachärzte extrabudgetär vergütet werden können, wenn für den vermittelten Patienten eine durch den Hausarzt ausgestellte Überweisung vorliegt. Weitere Informationen zum HA-Vermittlungsfall stehen Ihnen auf der Homepage der KBV zur Verfügung.

 


08.08.2019 / -Informationen

Sanofi muss in Deutschland die Fertigung, das Marketing und den Vertrieb von Alirocumab (Praluent®) mit sofortiger Wirkung einstellen

Bei gesetzlich versicherten Patienten, die bisher auf Praluent® eingestellt sind, muss geprüft werden, ob die Weiterbehandlung mit einem PCSK9-Hemmer notwendig ist und die Voraussetzungen der Arzneimittelrichtlinie für die Verordnungsfähigkeit von Evolocumab (Repatha®) erfüllt sind. Wenn eine Einstellung auf Evolocumab (Repatha®) vorgenommen werden soll, muss dabei berücksichtigt werden, dass es sich um eine Neueinstellung handelt, die ebenso wie die Überwachung der Therapie von bestimmten Fachärzten* (mit Zulassung im fachärztlichen Versorgungsbereich) vorgenommen werden muss. Mehr
 


02.08.2019/ -Information

Veröffentlichung des KVH-Honorarberichtes im Online-Portal

Mit dem Quartal 4/2018 legt die KVH ihren aktuellen Quartalsbericht zur Honorarsituation vor. Sie finden in dem Quartalsbericht sowohl die Rahmenbedingungen aufgeführt, die für alle Mitglieder der KVH gelten, als auch die spezifischen Bedingungen für einen Versorgungsbereich oder eine Arztgruppe. Ergänzend zu dem Quartalsbericht werden arztgruppenspezifische Leistungsstatistiken veröffentlicht, denen Sie neben der Anzahl der abgerechneten Leistungen auch die Anzahl der abrechnenden Ärzte einer GOP entnehmen können. Den aktuellen Bericht sowie die Leistungsstatistiken finden Sie im Online-Portal (Anmeldung notwendig, Navigationspunkte "Honorarberichte" und "Leistungsstatistiken").

 


29.07.2019 / -Information

Modellvorhaben CRP - Schulungstermine

Die KV Hamburg hat mit der AOK Rheinland/Hamburg , der DAK, der IKK classic, sowie dem BKK-Landesverband Nordwest zum 01.10.2019 eine Vereinbarung über die Durchführung eines  Modellvorhaben geschlossen. Im Rahmen  dieser Vereinbarung soll der quantitative CRP-Test als Point-of-Care-Test bei Atemwegsinfekten oder einer Otitis media eingesetzte werden, wenn die Verschreibung eines Antibiotikums erwogen wird. An diesem Modellvorhaben können im Bereich der KV Hamburg zugelassene Hausärzte oder Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde teilnehmen, wenn sie an einer entsprechenden Schulung durch die Christian-Albrecht-Universität Kiel Institut für Allgemeinmedizin teilgenommen haben. Die kostenfreie Schulung findet im Hause der KV Hamburg am 31.08.2019 von 9.00 bis 12.00 Uhr und am 25.09.2019 von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnahme an einem Schulungstermin ist ausreichend. Die Anmeldung erfolgt beim Institut für Allgemeinmedizin der Christian-Albrecht -Universität per E-Mail (office@allgemeinmedizin.uni-kiel.de) oder per Fax (0431 / 500-30104) unter Angabe von Name, E-Mail, Telefon- und Faxnummer. Die Teilnahme an dem Modellvorhaben muss gegenüber der KV Hamburg erklärt werden, diese Erklärung kann schon vor dem 01.10.2019 erfolgen.



26.07.2019 / -Information

HEK hebt den Genehmigungsverzicht für Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalles auf

Ab 02.09.2019 sind Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalles der Hanseatischen Krankenkasse vorzulegen.Das betrifft ausgestellte Verordnungen mit den Indikationsschlüsseln WS1-WS2 und EX1-EX4. Die Verordnungen mit den genannten Indikationsschlüsseln sind der Krankenkasse vor Behandlungsbeginn vorzulegen. Nach gestellter Genehmigungsanfrage kann die Behandlung fortgeführt werden und entstandene Behandlungskosten werden mindestens bis zum Zugang der Entscheidung vergütet. Zur Beschleunigung des Vorganges kann die Genehmigungsanfrage für die Patientin/den Patienten auch direkt von der Ärztin/dem Arzt gestellt werden. Dazu bitte folgende Fax-Nr. verwenden: 040-65696-1217.

 


24.07.2019 / -Information

Zoster Impfstoff Shingrix® wahrscheinlich erst wieder im August verfügbar

Die Firma GSK hat darüber informiert, dass es Verzögerungen in der Lieferkette gegeben hat, und deshalb die ursprünglich für Juli geplante Lieferung nun später als erwartet zur Verfügung steht. Weiter geht GSK davon aus, dass auch mittelfristig die Nachfrage größer als das Angebot an Impfstoff sein wird, so dass Verfügbarkeitsengpässe vorerst bestehen bleiben. Zur Erinnerung: Die Stiko empfiehlt in dieser Situation bei noch vorhandenen Impfdosen prioritär die Patienten zu impfen, die bereits die erste Impfdosis erhalten haben. Da die zweite Impfdosis bei Shingrix für die hohe Wirksamkeit und den Langzeitschutz sehr wichtig ist, sollte diese laut Fachinformation idealerweise innerhalb des Intervalls von zwei bis sechs Monaten gegeben werden.

 


24.07.2019 / -Information

Existenzgründer- und Praxisabgebertag am 07.09.2019

Die Veranstaltung der apoBank und der KVH richtet sich an Praxisabgeber und -gründer und beleuchtet Vorteile und Chancen der Niederlassung, vertragsärztliche Rahmenbedingungen bei der Niederlassung und Praxisabgabe sowie das Vergütungssystem in der vertragsärztlichen Versorgung. Eine Übersicht der Themen und Referenten finden Sie hier.

 


24.07.2019 / -Information

Hinweise zur Wirkstoffvereinbarung Generikaziel Nr. 23 : "Urologika"

Uns haben Rückfragen erreicht zur Stellung von Tovedeso® (Markteinführung: 3/2018) im Rahmen der Wirkstoffvereinbarung (Ziel 23). Das Präparat ist nicht als Generikum zugelassen und wird vom Wido als nicht patentgeschütztes Original geführt. Es dient deshalb in unserem Generikaziel „Urologika“ nicht der Zielerreichung (Ausnahme bei bestehendem Rabattvertrag). Nach unseren Informationen ist zurzeit die Barmer die einzige Kasse mit einem Rabattvertrag zu Tovedeso®. Mehr

 


16.07.2019 / -Information

Neue Vorschriften für Apotheken bei der Belieferung von Arzneimittelrezepten sorgen für Rückfragen in Arztpraxen

Am 01.07.2019 ist der neue Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nach § 129 Absatz 2 SGB V zwischen dem GKV- Spitzenverband und dem Deutschen Apothekerverband in Kraft getreten. Dieser Vertrag regelt für alle Apotheken bundesweit, welche Anforderungen bei der Wahl/dem Austausch eines preisgünstigen Arzneimittels zu beachten sind. Der neue Rahmenvertrag enthält umfangreiche Änderungen, die bereits in der ersten Woche nach Inkrafttreten zu zahlreichen Nachfragen und Rezeptänderungswünschen in den Arztpraxen geführt haben...MEHR


08.07.2019 / -Information

Quartal 3/2019 – Veränderungsraten der Vergütungsvolumina

Im Gegensatz zu den vergangenen Quartalen ist im Quartal 3/2019 in beiden  Versorgungsbereichen keine Steigerung der für die Arztgruppen- und Leistungskontingente zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumina im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung zu verzeichnen. Dieser Effekt ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die für den „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 gebildeten Rückstellungen nunmehr abgeschmolzen sind. Die Minderung im hausärztlichen Versorgungsbereich beläuft sich auf 7,6 % und ist insbesondere dadurch bedingt, dass zum einen in diesem Quartal dem hausärztlichen „Honorarausgleichsfonds“ (HAF) kein Geld entnommen und dem Vergütungsvolumen hinzugefügt wurde. Zum anderen sind die in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführten Mittel im Vergleich zum Vorjahresquartal geringer. Im fachärztlichen Versorgungsbereich ist das Vergütungsvolumen nahezu unverändert – hier beträgt der Rückgang 0,3 %.

 


05.07.2019 / -Information

Zweitmeinungsverfahren: Was Praxen wissen sollten

Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten haben einen Rechtsanspruch, vor bestimmten planbaren Operationen eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Anfang 2019 ist das Verfahren gestartet: Erste Eingriffe, für die es gilt, sind die Gebärmutterentfernung und die Mandeloperation. Weitere Indikationen werden folgen. Was Praxen wissen sollten, fasst diese  Praxisinformation zusammen. Sie erläutert auch, wer „Zweitmeiner“ werden kann und welche Aufgaben damit verbunden sind.

 


05.07.2019 / -Information

Heilmittel: Bundeseinheitliche Preise ab Juli 2019

Seit 1. Juli 2019 gelten bundesweit einheitliche Preise für Heilmittel. Auf der Homepage der KBV finden Sie eine Übersicht, in der die verordnungsfähigen Heilmittel nach ihrer Nummer im Heilmittel-Positionsnummernverzeichnis sortiert dem Preis für eine Einzeltherapie zugeordnet sind.

 


03.07.2019 / -Information

Beitritt der HEK ab 01.07.2019 zum DAK-Vertrag Diabetes-Begleiterkrankung

Die HEK ist mit Wirkung zum 01.07.2019 dem DAK-Vertrag Diabetes-Begleiterkrankung beigetreten. Für die Teilnahme am Vertrag ist für Versicherte und Ärzte die Abgabe einer Teilnahmeerklärung erforderlich. Beide Formulare - Teilnahmeerklärungen für HEK-Versicherte und Ärzte - finden Sie hier.


03.07.2019 / -Information

Vertrag gemäß § 84 Absatz 1 Satz 5 SGB V zur Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei der oralen Antikoagulation „Vitamin K-Antagonisten Therapie“ mit dem BKK-Landesverband NORDWEST

Die KVH und der BKK Landesverband Nordwest haben einen Vertrag zur Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei der oralen Antikoagulation mit  "Vitamin K-Antagonisten Therapie" zum 01. Juli 2019 abgeschlossen (Amtliche Bekanntmachung vom 28.06.2019). Diesem Vertrag sind bislang 15 BKKn beigetreten, aufgeführt in der Anlage 3 zum Vertrag. Der Vertrag soll den Mehraufwand in der Praxis bei Patienten mit VKA im Gegensatz zu NOAKs honorieren und gleichzeitig bei der Erreichung des Ziels der Wirkstoffvereinbarung unterstützen. Interessierte Ärzte können ihre Teilnahme durch Ausfüllen und Übermittlung der Teilnahmeerklärung (Anlage zum Vertrag) erklären. Bei Neueinstellung eines BKK-Patienten einer teilnehmenden BKK auf eine VKA-Therapie kann dann für 4 Quartale in Folge eine Pauschale in Höhe von 30 €, bei bereits bestehender dauerhafter VKA-Therapie 15 € ggf. einschließlich eines Zuschlags von 2,50 € für die Versorgung von Patienten in vollstationären Pflegeeinrichtungen abgerechnet werden. Anlage zum Vertrag ist auch eine Patienteninformation. Wir versuchen auch andere Kassen von diesem Vertrag zu überzeugen, damit eine repräsentative Patientenzahl für die Praxen erreicht werden kann.

 


27.06.2019 / -Information

KVH-Telegramm Nr. 53 vom 27.06.2019

Der Vorstand hat ein neues Telegramm veröffentlicht. Themen dieser Ausgabe:

  • TSVG-Details weitgehend festgelegt
  • Honorarkürzung bei Nichtanbindung an die Telematikinfrastruktur (TI)
  • EBM-Reform kommt wohl zum 1. Januar 2020
  • Beendigung Tonsillotomie-Vertrag mit der Barmer
  • Abrechnung Schulungsmaterial im DMP Asthma/COPD
  • Amtliche Veröffentlichungen

Das Telegramm können Sie hier einsehen.

 


25.06.2019 / -Information

Empfängnisverhütung

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch hat der Gesetzgeber unter anderem den Paragrafen 24a SGB V geändert. Dadurch erhalten Frauen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr verschreibungspflichtige empfängnisverhütende Mittel auf Kassenrezept. Bislang galt der Anspruch nur bis zum 20. Geburtstag. Das bedeutet, dass auch das Einlegen, Wechseln oder Entfernen eines Intrauterinpessars (GOP 01830)  und die subkutane Applikation eines Depot-Kontrazeptivums (GOP 01832) mit Rückwirkung vom 14.Juni 2019 als Kassenleistung abgerechnet werden kann. Die Abrechnungsanmerkungen (Übergangslösung) werden damit zum 1.Juli 2019 hinfällig.

 


24.06.2019 / -Information

Vertrag „Hallo Baby“ – Am 1. Juli 2019 startet die Versicherteneinschreibung

Am 1. Juli 2019 startet der bundesweite Rahmenvertrag "Hallo Baby" zur Vermeidung von Frühgeburten und infektionsbedingten Geburtskomplikationen nach § 140a SGB V. Seit 1. Mai 2019 können sich niedergelassene Frauen – und Laborärzte in Hamburg in den Vertrag einschreiben. Ab 1. Juli 2019 können  auch erstmals die Vertragsleistungen erbracht und abgerechnet werden. Mehr

 


13.06.2019 / -Information

Sonderausgabe des Newsletters zum TSVG

Ab heute steht Ihnen die Sonderausgabe des Newsletters zum TSVG zur Verfügung. Hierin werden insbesondere die Sachverhalte thematisiert, die mit Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetz am 11.05.2019 umzusetzen sind. Aber auch die Neuerungen, die uns voraussichtlich ab September 2019 erwarten, werden kurz erläutert. Hierbei ist zu beachten, dass sich einige der aufgeführten Sachverhalte noch in abschließender Klärung auf Bundesebene befinden. Sobald uns weitere Details vorliegen, werden wir den Newsletter dahingehend erweitern. Mehr

 


13.06.2019 / -Presseinformation

100 Jahre Kassenärztliche Vereinigung Hamburg – 100 Jahre Dienstleistung für Patient und Arzt

Wer schon mal im Ausland beim niedergelassenen Arzt war, der weiß, dass der Arztbesuch dort weit aufwändiger und teurer ist als in Deutschland. Hier bei uns braucht der gesetzlich versicherte Patient nur seine Versichertenkarte vorzulegen, und schon kann die Behandlung beginnen. Damit das so einfach funktioniert, muss im Hintergrund ein aufwändiges Räderwerk reibungslos arbeiten. Dies organisiert die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg – und zwar seit genau 100 Jahren. Mehr

 


06.06.2019 / -Information

Hinweis und Warnung vor Fake-E-Mail

Hinweisen von Arztpraxen aus dem gesamten Bundesgebiet zufolge, wird derzeit eine E-Mail von s.voigt@tkk-versicherung.com an Praxen gesandt. Inhalt ist die angebliche Übermittlung von angeforderten Patientendaten - der Anhang jedoch beinhaltet einen Trojaner, welcher das Computersystem der Praxen lahmlegen soll. Falls Sie eine E-Mail mit dem Absender s.voigt@tkk-versicherung.com erhalten, bitte diese E-Mail in keinem Fall öffnen und umgehend ungelesen löschen!

 


05.06.2019 / -Information

Schmerztherapie – Überprüfung der Strukturqualität

Alle Ärzte, die an der Vereinbarung zur schmerztherapeutischen Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten teilnehmen, sind verpflichtet, die Nachweise über die Erfüllung der Fortbildungspflicht nachzuweisen. Die Überprüfung der Strukturqualität findet jährlich durch die KV statt. Mehr

 


05.06.2019 / -Information

Rückruf von nicht verkehrsfähigen Audiometern der Firma Merz Medizintechnik GmbH für MERZ Audio mit der Artikel-Nummer 51050000

Die KV Hamburg wurde darüber informiert, dass von der  Firma Merz Audiometer zur Bestimmung der Hörfähigkeit in den Verkehr gebracht wurden, die nicht über eine CE-Kennzeichnung verfügen.Diese Audiometer dürfen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht eingesetzt werden. Mehr

 


04.06.2019 / -Informationen

Filmvorführung „Der marktgerechte Patient“ am 26. Juni 2019 im Ärztehaus Hamburg

Der Hamburger Vertragsarzt Dr. med. Eckhard Zeigert lädt in Zusammenarbeit mit der KV Hamburg und dem Hausärzteverband Hamburg ein zur Vorführung eines Dokumentarfilms über die Kommerzialisierung der stationären Versorgung mit anschließenden Kurzvorträgen und Diskussion. Weitere Informationen und Anmeldung

 


04.06.2019 / -Information

Impfung gegen Herpes Zoster - Lieferengpass von Shingrix®

Der Hersteller des Impfstoffes Shingrix® (GSK) informierte die KV Hamburg über einen vorübergehenden Lieferengpass aufgrund der bundesweiten hohen Nachfrage. Die Einzeldosis ist voraussichtlich erst wieder im Dezember 2019 lieferbar. Die 10er-Packung wird voraussichtlich schon Ende Juli wieder verfügbar sein. Mehr



04.06.2019 / -Information

Migräneantikörper in der Wirkstoffvereinbarung

Mittlerweile stehen drei neue Antikörper gegen den CGRP-Rezeptor bzw. direkt gegen CGRP zur Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe für Patienten mit mindestens vier Migränetagen pro Monat) am deutschen Markt zur Verfügung: Erenumab (Aimovig®), Galcanezumab (Emgality®) sowie Fremanezumab (Ajovy®). Sie fallen aufgrund Ihrer ATC-Zuordnung (N02) automatisch in das Ziel 1 der Wirkstoffvereinbarung („Analgetika, außer Btm-pflichtige Opioide“). Mehr

 


29.05.2019 / -Information

Vertrag „Hallo Baby“ mit dem BKK-System

Die AG Vertragskoordinierung der KVen und eine Kooperationsgemeinschaft von sechs BKK-Landesverbänden haben zusammen mit dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und dem Berufsverband Deutscher Laborärzte e.V. (BDL) einen Vertrag zur Vermeidung von Frühgeburten und infektionsbedingten Geburtskomplikationen geschlossen. Mehr

 


21.05.2019 / -Information

FAQ zur Korrektur der Punktwerte für die Jahre 2014 bis 2018

Der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg ist es als erster und bislang einziger KV gelungen, einen im Gesetz ermöglichten Aufschlag auf den Punktwert zu erhandeln. Ein solcher Aufschlag kann verlangt werden, wenn die KV nachweist, dass die Kostenbelastung in ihrer Region signifikant über dem Bundesdurchschnitt liegt. Dieser Nachweis ist uns 2013 zwar gelungen, allerdings gelang dies nur gegen heftigen Widerstand der Krankenkassen. Schlussendlich durchgesetzt haben wir uns vor dem Schiedsamt. Diesen Schiedsspruch haben die Krankenkassen nicht hingenommen, sondern Klage eingereicht, die sie bis vor das Bundessozialgericht (BSG) getrieben haben.  Mehr Informationen

 


15.05.2019 / -Information

Klarstellung zur Abrechnung der Herper-Zoster-Impfung mit dem Totimpfstoff „Shingrix®“ in Hamburg

Es gab in Hamburg kurz Unsicherheit darüber, ob die Abrechnung der neuen Impfung schon unter die Regelungen der aktuellen Schutzimpfungsvereinbarungen fällt. Dies konnte jetzt mit den Kassen geklärt werden. Der Impfstoff Shingrix® kann nun doch – wie die anderen Impfstoffe für Impfungen, die zu den Pflichtleistungen der Kassen gehören -  über die Rezeptstelle Duderstadt als Impfbedarf angefordert werden und die Impfleistung mit den Abrechnungsnummern 89128 A/B (Standardimpfung ab 60 Jahren) oder 89129 A/B (Indikationsimpfung ab 50 Jahren)  abgerechnet werden.  Mehr

 


10.05.2019 / -Information

Änderungen der Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie ab 01.04.2019

Im Bereich Nuklearmedizin soll das Genehmigungsverfahren vereinfacht werden, in dem die Voraussetzungen für die apparative Ausstattung angepasst wurden. Darüber hinaus wurden Änderungen auf die neue Rechtgrundlage des Strahlenschutzgesetztes und der –Verordnung vorgenommen. Am 31. Dezember 2018 ist die neue Strahlenschutzverordnung in Kraft getreten. Darin wurden die Vorgaben der alten Röntgenverordnung und der alten Strahlenschutzverordnung zusammengeführt. Mehr

 


03.05.2018/ -Information

Veröffentlichung des KVH-Honorarberichtes im Online-Portal

Mit dem Quartal 3/2018 legt die KVH ihren aktuellen Quartalsbericht zur Honorarsituation vor. Sie finden in dem Quartalsbericht sowohl die Rahmenbedingungen aufgeführt, die für alle Mitglieder der KVH gelten, als auch die spezifischen Bedingungen für einen Versorgungsbereich oder eine Arztgruppe. Ergänzend zu dem Quartalsbericht werden arztgruppenspezifische Leistungsstatistiken veröffentlicht, denen Sie neben der Anzahl der abgerechneten Leistungen auch die Anzahl der abrechnenden Ärzte einer GOP entnehmen können. Den aktuellen Bericht sowie die Leistungsstatistiken finden Sie im Online-Portal (Anmeldung notwendig, Navigationspunkte "Honorarberichte" und "Leistungsstatistiken").

 


29.04.2019 / -Information

Erstattung der TI-Kosten für Ermächtigte

Bis zum 31. Dezember 2020 werden die TI- Betriebskostenpauschalen für Ermächtigte noch über die KV Hamburg erstattet, wenn sich diese mit ihrer Praxis oder Einrichtung bereits vor dem 1. Januar 2019 an die TI angeschlossen haben oder die Technik bis Ende 2018 bereits bestellt hatten und demnächst angeschlossen werden. Ab dem 1. Januar 2021 übernimmt dann die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die Kostenerstattung für ermächtige Ärzte und Einrichtungen fast vollständig. Nur die Erstattung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Einrichtungen nach § 311 SGB V und Notfallambulanzen nach § 75 Absatz 1b SGB V läuft ausschließlich über die KV Hamburg und nicht über die DKG. Dies wurde mit der Anpassung der Finanzierungsvereinbarung zwischen den Kassen und der DKG klargestellt. Die Abgabe einer Verzichtserklärung, mit der den betreffenden Einrichtungen zuvor eine Art „Wahlrecht“ eingeräumt wurde, ist nun nicht mehr notwendig.

 


18.04.2019 / -Information

Quartal 2/2019 – Vergütungsvolumina

Beide Versorgungsbereiche profitieren von  der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Infolgedessen ist das zu verteilende Vergütungsvolumen im fachärztlichen Versorgungsbereich um 4,7 % gestiegen. Das zu verteilende Vergütungsvolumen im hausärztlichen Versorgungsbereich ist im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung um  0,6 % gesunken. Dies resultiert aus der Veränderung, dass die in dem Quartal 2/2018 gebildeten Rückstellungen gem. § 9 Abs. 2 VM nun in der berechnungsrelevanten Honorarauszahlung mitinbegriffen sind. Dies bedeutet aber nicht, dass ein geringeres Arztgruppenkontingent zur Verfügung steht.

 


17.04.2019 / -Information

Rechnung für TI nicht an KV Hamburg einsenden

Praxen, die sich an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen haben, brauchen die Rechnung ihres Ausstatters für die Praxis-IT nicht auf dem Postwege oder per Fax an die KV Hamburg übermitteln. Die KV Hamburg prüft vielmehr automatisch nach Quartalsabschluss (jeweils 15. Januar, April, Juli, Oktober) auf Basis der Abrechnungsdaten, ob das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) in der TI durchgeführt wurde. Daraufhin werden die geltenden Erstattungs- und Betriebskostenpauschale auf Grundlage der Finanzierungsvereinbarung berechnet. Rechnungen werden dafür nicht benötigt.  Lediglich Einrichtungen ohne Arzt-Patienten-Kontakt (bspw. Pathologen und Laborärzte) müssen der KV Hamburg die Rechnungen, sowie einen formlosen Antrag auf Kostenerstattung zur TI zukommen lassen. Die Auszahlung der Pauschalen erfolgt spätestens zwei Monate nach Quartalsabschluss über das Honorarkonto (jeweils 15. März/Juni/September/Dezember). Weitere Hinweise zur TI finden Sie hier.

 


15.04.2019 / -Information

Veränderte Zusammensetzung von Euthyrox® (L-Thyroxin, Fa. Merck)

Die Firma Merck weist in einem Rote-Hand-Brief vom 10.4.2019 auf die veränderte Zusammensetzung des Präparates Euthyrox® in allen Stärken hin und empfiehlt eine engmaschige Kontrolle aller Patienten bei der Umstellung. Dies ist eine Maßnahme aufgrund der Erfahrungen von Merck in Frankreich bei der Veränderung der Formulierung. Den Rote-Hand-Brief finden Sie hier: https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/20190410.pdf. Das Bundesinstitut für Arzneiittel und Medizinprodukte (BfArM) stellt ergänzend eine Patienteninformation zur Verfügung. Sie  können den AkdÄ-Newsletter „drug safety mail“ auch abonnieren und damit entsprechende Informationen direkt zugesandt zu bekommen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Newslettern und dem Newsletter-Archiv sowie zur kostenfreien Registrierung finden Sie unter: news.akdae.org.

 


09.04.2019 / -Information

NEU: Übergangsregelung zur Änderung der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie (GU-RL) zum 1.4.2019

Wie wir heute am 9. April von der KBV erfahren haben, hat sich die KBV mit dem GKV-Spitzenverband in puncto Untersuchungsintervalle für Versicherte ab 35 Jahre bei der neu gestalteten Gesundheitsuntersuchung auf eine Übergangsregelung verständigt. Danach ist es möglich, dass für Versicherte über 35 Jahren, bei denen im Jahr 2017 eine Gesundheitsuntersuchung durchgeführt wurde, der nächste Check-Up bis zum 30. September 2019 terminiert sein kann. Sofern Sie bereits entsprechende Termine vereinbart haben, müssen Sie diese nicht auf 2020 verschieben. Für alle gesetzlich Versicherten ab 35, bei denen die letzte Gesundheitsuntersuchung im Jahr 2018 (und später) stattgefunden hat, gilt das neue dreijährige Untersuchungsintervall.

Nicht zuletzt aufgrund der Intervention der KVH ist die KBV auf den GKV-Spitzenverband zugegangen, um diese aus Sicht der KVH sinnvolle Übergangsregelung zu vereinbaren. Nach Bekanntgabe am 29.3. und Inkrafttreten der neuen GU-RL am 1.4. war ursprünglich keine Übergangsregelung bezüglich des dreijährigen Untersuchungsintervalls vorgesehen, so dass wir bis zum 9.4. eine entsprechende Information herausgeben mussten. Insofern ist unsere Aktuelle Meldung vom 3. April (1. und 2. Absatz) gegenstandslos.

Wir bedauern dies ausdrücklich - dieser Umstand ist der recht späten Einigung im Bewertungsausschuss geschuldet. Weitere Informationen finden Sie hier.

 


08.04.2019 / -Presseinformation

Gemeinsame Pressemeldung der KVen Hamburg (KVH) und Schleswig-Holstein (KVSH) und des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift

Neue Notfallpraxis für ambulante Versorgung am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift eröffnet

Eine neue Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) ist Anfang April am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift offiziell eröffnet worden. Die Notfallpraxis befindet sich direkt im Hauptgebäude des St. Adolf-Stifts und wird außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten die ambulante hausärztliche Behandlung von Patienten übernehmen. Mehr

 


08.04.2019 / -Information

Nachweis über Bestellung TI über KVH-Online-Portal

Praxen, die ihre Bestellung zur Telematikinfrastruktur fristgerecht bis zum 31. März 2019 beantragt haben, aber noch nicht an die TI angeschlossen sind, können mit dem Nachweis den gesetzlich vorgeschriebenen Honorarabzug von 1 % ab dem 1. Quartal 2019 vermeiden. Den Bestellnachweis finden Sie im Online-Portal der KVH unter "Datenübermittlung".

 


05.04.2019 / -Information

Anpassung des Abrechnungs-Newsletters 2/2019 zum Thema Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie

Im Newsletter 2/2019, der am 05.04.2019 auf der Homepage erschienen ist, wurde mitgeteilt, dass für den Harnstreifentest, auf welchen Versicherte ab Vollendung des 35. Lebensjahres im Zusammenhang mit dem Check-up Anspruch haben, eine neue Leistung in den EBM aufgenommen wurde. Dieses möchten wir an dieser Stelle korrigieren. Für die Harnteststreifenuntersuchung ist im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung weiterhin die GOP 32880 EBM berechnungsfähig. Die neu aufgenommene Laborleistung (GOP 32033) dient ausschließlich der Abrechnung von kurativen Harnteststreifenuntersuchungen und ist in derselben Sitzung nicht neben den Leistungen der Gesundheitsuntersuchung (GOP 01732, 32880, 32881 und 32882) berechnungsfähig. Zuvor war die kurative Harnteststreifenuntersuchung in der Orientierenden Untersuchung (GOP 32030) inkludiert. Sie war ursächlich dafür, dass die GOP 32030 nicht neben Leistungen der Gesundheitsuntersuchung abgerechnet werden konnte. Aus diesem Grund wurde hierfür eine eigene Leistung in den EBM aufgenommen. Nun sind auch andere über den kurativen Harnstreifentest hinausgehende Untersuchungen, die mit der GOP 32030 abgerechnet werden, neben der Gesundheitsuntersuchung berechnungsfähig. Ab dem 1. April 2019 ist der kurative Harnstreifentest somit nicht mehr mittels der GOP 32030, sondern mittels der neuen GOP 32033 abzurechnen. Der Newsletter 2/2019 wurde dahingehend angepasst.

 


05.04.2019 / -Information

Verordnung psychiatrischer häuslicher Krankenpflege: Richtlinienänderung in Kraft und bessere Vergütung

Mit Wirkung zum 1. April 2019 wurde das Indikationsspektrum zur Verordnung der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege erweitert. Damit können nun mehr Patienten diese Leistung beanspruchen. Diese und weitere Änderungen der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie (HKP-Richtlinie) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sind in Kraft getreten, nachdem der Bewertungsausschuss über die Vergütung entschieden und den EBM entsprechend angepasst hat. Die Verordnung psychiatrischer häuslicher Krankenpflege wird seit 1. April 2019 höher bewertet. So wird die Erstverordnung der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege jetzt mit 149 Punkten bewertet (GOP 01422), bei der Folgeverordnung sind es 154 Punkte (GOP 01424) – vorher waren es jeweils 134 Punkte. Weitere Informationen zur häuslichen Krankenpflege finden Sie auf der Hompage der KBV.

 


03.04.2019 / -Information

Änderung der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie (GU-RL) zum 1.4.2019

Seit dem 1. April 2019 haben Versicherte ab 35 Jahren nur noch alle drei Jahre Anspruch auf die Check-Up-Untersuchung. Diese Regelung gilt auch für Versicherte, die bereits nach der bisherigen GU-RL (Intervall von zwei Jahren) zum Check-Up einbestellt wurden. Das heißt: ein Versicherter, der beispielsweise zuletzt 2017 zur Gesundheitsuntersuchung in der Praxis war, hat erst 2020 wieder Anspruch auf diese Leistung. Maßgeblich ist die letzte Gesundheitsuntersuchung, unabhängig davon, ob diese nach der alten oder den neuen GU-RL durchgeführt wurde. Diese Regelung gilt ab sofort.


Unsere anderslautende Meldung vom Februar 2019 an dieser Stelle ist somit gegenstandslos und wurde gelöscht. Wir bedauern diesen Umstand ausdrücklich.

 

Weitere wichtige Änderungen sind:

  • Vom 18. Geburtstag bis zum 35. Geburtstag haben die Versicherten künftig Anspruch auf eine einmalige Gesundheitsuntersuchung. Dabei sind Blutuntersuchungen nur bei entsprechendem Risikoprofil durchzuführen, eine Urinuntersuchung ist nicht vorgesehen.
  • Zur Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahre gehören weiterhin neben der Anamnese eine körperliche Untersuchung, eine Überprüfung des Impfstatus, das Messen des Blutdrucks, eine Untersuchung des Urins sowie die Bestimmung der Blutzucker- und Cholesterinwerte. Zusätzlich wird künftig ein vollständiges Lipidprofil erstellt — bestehend aus Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin sowie Triglyceriden.
  • Die Ergebnisse des Check-ups werden nicht mehr auf dem Formular 30 ("Berichtsvordruck Gesundheitsuntersuchung") dokumentiert. Die Dokumentation erfolgt künftig ausschließlich in der Patientenakte. 
Weitere Informationen zur neuen GU-RL finden Sie auf der Homepage des G-BA.

02.04.2019 / -Information

Empfängnisverhütende Mittel ab sofort bis zum vollendeten 22. Lebensjahr verordnungsfähig

Mit Inkraftreten des „Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch am 29.03.2019 wurde u.a. auch § 24a SGB V (Empfängnisverhütung) geändert.  Danach haben nunmehr  „Versicherte bis zum vollendeten 22. Lebensjahr Anspruch auf die Versorgung mit verschreibungspflichtigen, empfängnisverhütenden Mitteln […]“ Veröffentlichung des Volltextes im Bundesanzeiger

 


02.04.2019 / -Information

Formularänderung Muster 4 zum 1. April 2019

Das Verordnungsformular für die Krankenbeförderung (Muster 4) wurde neu gestaltet. Der überarbeitete Vordruck ist mit Stichtagsregelung zwingend ab dem 1. April 2019 zu verwenden. Die Überarbeitung des Formulars ist aus mehreren Gründen notwendig geworden. Dazu gehören Anpassungen in der Krankentransport-Richtlinie und gesetzliche Änderungen. So nimmt das neu gestaltete Formular Bezug auf die neuen Pflegegrade und nicht mehr auf die alten Pflegestufen. Im Zuge dessen wurden der Aufbau und das Format angepasst. Seit dem 01. April 2019 muss das neue Formular verwendet werden. Es kann über den Paul Albrechts Verlag bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der KBV.

 


02.04.2019 / -Information

Aktuelle Studie zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern

Der Fachbereich 06 Psychologie und  Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen führt eine Umfrage unter Psychologischen Psychotherapeuten und Psychoonkologen durch, in der es um den Umgang der Psychologen mit den Kindern ihrer Patienten geht. Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten und wird anonymisiert ausgewertet. Die Umfrage finden Sie hier.

 


02.04.2019 / -Information

Reise- und Satzungsimpfungen für BARMER Versicherte ab 2. Quartal als Sachleistung auf Chipkarte

Eine Übersicht zu den Symbolnummern und der Vergütung finden Sie hier.

 


02.04.2019 / -Information

Stichprobenprüfungen: Weitere Verlängerung der Aussetzung

Im Juli 2018 hatte der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschieden, die Stichprobenprüfung zur Qualitätssicherung befristet auszusetzen (Quartale 3/2018, 4/2018 und 1/2019). Mit Beschluss von 21. Februar 2019 wird die Stichprobenprüfung für ein weiteres Quartal (2/2019) ausgesetzt. Mehr

 


01.04.2019 / -Information

Formularänderung Muster 4 zum 1. April 2019

Das Verordnungsformular für die Krankenbeförderung (Muster 4) wurde neu gestaltet. Der überarbeitete Vordruck ist mit Stichtagsregelung zwingend ab dem 1. April 2019 zu verwenden. Die Überarbeitung des Formulars ist aus mehreren Gründen notwendig geworden. Dazu gehören Anpassungen in der Krankentransport-Richtlinie und gesetzliche Änderungen. So nimmt das neu gestaltete Formular Bezug auf die neuen Pflegegrade und nicht mehr auf die alten Pflegestufen. Im Zuge dessen wurden der Aufbau und das Format angepasst. Seit dem 01. April 2019 muss das neue Formular verwendet werden. Es kann über den Paul Albrechts Verlag bestellt werden. Näheres erfahren Sie unter https://www.kbv.de/html/1150_39775.php


29.03.2019 / -Information

Änderungen des DMP-Vertrag Asthma/COPD ab 1.4.2019

Die Hamburger Krankenkassen/-verbände und die KV Hamburg haben den DMP-Vertrag Asthma/COPD mit Wirkung ab 1.4.2019 überarbeitet. Notwendig war diese Vertragsanpassung aufgrund der zum 1.4.2018 in Kraft getretenen umfassend geänderten Vorgaben der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Mehr

Den Vertrag finden Sie hier unter Recht & Verträge / Verträge / D / DMP


29.03.2019 / -Information

Vertrag zu Hypertonie-Begleiterkrankungen mit der DAK

Zum 1. April 2019 haben die KV Hamburg und die DAK einen Vertrag über die frühzeitige Diagnostik und Behandlung von Begleiterkrankungen der Hypertonie geschlossen. Bei DAK-Versicherten, die eine bekannte Hypertonie haben, kann ein Screening auf das Vorliegen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) und einer chronischen Nierenkrankheit durchgeführt werden. Das jeweilige Screening wird mit 20 Euro vergütet. Sollte im Rahmen des Screenings die jeweilige Erkrankung diagnostiziert werden, soll der Arzt im Rahmen eines krankheitsorientierten intensiven Gesprächs insbesondere den Umgang mit der Erkrankung und das Gelingen der Alltagsbewältigung mit dem Patienten ausführlich besprechen. Dieses Gespräch wird ebenfalls mit 20 Euro vergütet.

Teilnahmeberechtigt sind alle Hausärzte, die ihre Teilnahme gegenüber der KV Hamburg erklärt haben. Auch Versicherte müssen ihre Teilnahme am Vertrag erklären.Vertragstext und Teilnahmeformulare für Ärzte und Versicherte unter Recht & Verträge. Ansprechpartner: Infocenter, Tel: 22802-900

 


26.03.2019 / -Information

PKV Basistarif

Der Basistarif ist ein Sozialtarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) und steht Versicherten offen, die im Sinne des Sozialrechts hilfebedürftig sind. Er ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben (GKV-WSG) und bietet einen Leistungsumfang, der mit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vergleichbar ist. mehr


15.03.2019 / -Information

Gemeinsames Seminar der KVH und der apoBank: "Praxiserfolg erkennen, verstehen und optimieren" am 03.04.2019

Folgende Themenschwerpunkte erwarten Sie: Das Vergütungssystem der ambulanten Versorgung, Transparenz der wirtschaftlichen Zahlen, Steuerstrategie und Steuerplanung, Mehr Erfolg durch motivierte Mitarbeiter, Gehaltsoptimierung für Mitarbeiter.
Datum: Mittwoch, 3. April 2019, Einlass ab 16:30 Uhr, Vortrag 17:00 bis ca. 20:00 Uhr
Ort: apoBank Filiale Hamburg, Weidestraße 124, 22083 Hamburg
Referenten: Jens Witte, Witte & Rühl Steuerberater und Experten der KVH
Weitere Informationen und Anmeldung

 


12.03.2019 / -Information

Neu: Faktenblätter des Robert-Koch-Instituts

Um die impfende Ärzteschaft in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, werden vom Robert-Koch-Institut Informationsblätter zu verschiedenen Impfungen erstellt. Die Faktenblätter fassen kurz und knapp die wichtigsten Informationen zu einer Impfung zusammen und richten sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus können die Informationsblätter im Arzt-Patienten-Gespräch als wichtige Informationsquelle genutzt werden, um auch Patientinnen und Patienten durch entsprechende Infografiken verständlich und ansprechend über die Impfung zu informieren. Den Anfang macht das Faktenblatt zur HPV-Impfung. In Kürze werden weitere folgen.

 

11.03.2019 / -Information

Honorarabzug vermeiden -Nachweis über Bestellung TI über KVH-Online-Portal

Der Bestellnachweis für die verbindliche Eigenerklärung der TI-Komponentenbestellung ist jetzt online. Praxen, die ihre Bestellung zur Telematikinfrastruktur fristgerecht bis zum 31. März 2019 beantragt haben, aber noch nicht an die TI angeschlossen sind, können mit dem Nachweis den gesetzlich vorgeschriebenen Honorarabzug von 1 % ab dem 1. Quartal 2019 vermeiden. Die Installation der bestellten Komponenten muss dann bis zum 30.06.2019 erfolgen und das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchgeführt sein. Den Praxisausweis (SMCB-Karte) sollten Sie ca. 6 Wochen vor dem tatsächlichen Installationstermin bestellen. Den Bestellnachweis finden Sie im Online-Portal der KVH unter “Datenübermittlung” – “TI-Bestellnachweis”.
Ist Ihre Praxis bereits an die TI angeschlossen und führen Sie bereits das VSDM durch? Dann brauchen Sie keine Eigenerklärung abzugeben. Weitere Informationen finden Sie in der  Sammlung von häufig gestellten Fragen (FAQs).

 


28.02.2019 / -Information

Information des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten für Arztpraxen

Die Behörde des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Handreichung mit den fünf meistgestellten Fragen zum Datenschutz in Arzt- und Zahnarztpraxen erstellt. Hier erfahren Sie die derzeitige Sichtweise der zuständigen Aufsichtsbehörde zu diesen fünf Fragen. Diese inhaltlichen Ausführungen teilt die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg. Die Hinweise finden Sie hier.

 


27.02.2019 / -Information

Aktualisierte Übersichten zu Schutzimpfungen online verfügbar

Damit im Praxisalltag die aktuellen  Informationen zum Impfen wie z.B. welche Impfungen zahlt die Krankenkasse oder die Namen der Impfstoffe bzw. die jeweiligen Abrechnungsnummern schnell verfügbar sind, haben wir unsere Arbeitsübersichten zu Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene sowie für Indikationsimpfungen auf den neusten Stand gebracht. Sie finden die Übersichten unter Verordnung / Schutzimpfung / Basisinformation. Bei Fragen helfen wir unter praxisberatung@kvhh.de oder unter der Telefonnummer 040/22802 - 571/572 gerne weiter.

 


27.02.2019 / -Information

Wirtschaftliche Verordnung von tetravalentem Grippeimpfstoff für die Saison 2019/20

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten in Hamburg auch für die nächste Saison die Möglichkeit der Bestellung von Grippeimpfstoffen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Apothekerverein.e.V. an. Damit Sie tetravalente Grippeimpfstoffe kostengünstig und in der bedarfsgerechten Menge beziehen können, haben uns die gesetzlichen Krankenkassen über die Verfahrensweise, die sie mit dem Apothekerverein Hamburg abgestimmt haben, informiert. Mehr

 


18.02.2019 / -Information

Qualitätssicherungsvereinbarung zur Balneophototherapie - Dringende Sicherheitsinformation der Firma Waldmann

Nach Mitteilung der Firma Waldmann, dürfen ab sofort die Geräte „Waldmann UV-Kabine der Serie 7001 mit einer Seriennummer unterhalb 71848 „ nicht mehr mit der automatischen Steuerung der Bestrahlungsdosis benutzt werden. Durch Verschleiß der zur Messung appli-zierten UV-Intensität verwendeten Sensoren, kann es zu gefährlichen Überdosierungen mit Verbrennungen der Haut kommen. Diese Sensoren können nicht mehr ersetzt werden. Durch die manuelle Einstellung der Bestrahlungszeit in Kombination mit einer Handdosimetrie ist nach Auskunft der Firma Waldmann ein Weiterbetrieb möglich. Mehr

 


18.02.2019 / -Information

5. Tag der Weiterbildung des Kompetenzzentrums Weiterbildung Allgemeinmedizin am 27. März 2019

Er richtet sich an alle Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung in der Allgemeinmedizin. Das Institut für Allgemeinmedizin hat auf Basis der Evaluation und Rückmeldungen der bislang teilgenommenen Kolleginnen und Kollegen und unter Berücksichtigung eines entwickelten Curriculums ein neues, noch umfangreicheres Programm zusammengestellt. Sie haben diesmal erstmalig die Möglichkeit, an 3 Seminaren teilzunehmen. So wird gewährleistet, dass Ihnen zu vielen relevanten Themen in der Allgemeinmedizin und passend für Ihren Weiterbildungsabschnitt interessante und praxisnahe Seminare angeboten werden. Eine Kinderbetreuung vor Ort wird nach Anmeldung angeboten.

  Flyer Programm 5. Tag der Weiterbildung

  Flyer Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin

 


12.02.2019 / -Information

Praxen gesucht zur Teilnahme am Projekt KID-PROTEKT

Die Stiftung SeeYou des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift sucht Frauenarzt- sowie Kinder- und Jugendarztpraxen, die Modellpraxis im Projekt KID-PROTEKT werden möchten. Mit der Teilnahme an dem durch den Innovationsfonds des G-BA geförderten und von der Stadt Hamburg unterstützten Projekt sieht SeeYou die Chance, die Versorgung von Familien mit psychosozialen Belastungen weiter zu verbessern. Zum einen sollen Praxen im Bereich psychosozialer Arbeit entlastet, zum anderen erbrachte Leistungen regelhaft vergütet werden. Durch eine begleitende Evaluation wird geprüft, ob die untersuchten neuen Versorgungsformen zur Übernahme in die Regelversorgung geeignet sind. Interessierten Praxen stellt die Stiftung SeeYou das Projekt gerne in einem persönlichen Gespräch vor:

Nikola Nitzschke, Tel. 605 66 2022, n.nitzschke@seeyou-hamburg.de
Dr. Renate Maria Hagenberg, Tel. 673 77 730, r.hagenberg@seeyou-hamburg.de

Kurzinformation für Arztpraxen Flyer zum Projekt

 


12.02.2019 / -Information

USS ePrüfung ab sofort nur noch über SafeNet erreichbar

Die Applikation USS ePrüfung ist ab sofort nur noch im Sicheren Netz der KVen unter https://portal.kvhh.kv-safenet.de/eHealthPortal/ erreichbar. Als Alternative können Ärzte die Prüfung an einem beliebigen Arbeitsplatz mit Zugang zum Sicheren Netz der KVen (SNK) oder Telematikinfrastruktur (TI) Zugang ablegen. Man benötigt keine speziellen Systemvoraussetzungen. Es genügt ein Browser mit Zugang zur Telematikinfrastruktur oder dem Sicheren Netz der KVen Die Ärzte können die Prüfung auch in Praxen von Kollegen mit SNK Zugang ablegen.

 


08.02.2019/ -Information

Veröffentlichung des KVH-Honorarberichtes auf dem Online-Portal

Mit dem Quartal 2/2018 legt die KVH ihren aktuellen Quartalsbericht zur Honorarsituation vor. Sie finden in dem Quartalsbericht sowohl die Rahmenbedingungen aufgeführt, die für alle Mitglieder der KVH gelten, als auch die spezifischen Bedingungen für einen Versorgungsbereich oder eine Arztgruppe. Ergänzend zu dem Quartalsbericht werden arztgruppenspezifische Leistungsstatistiken veröffentlicht, denen Sie neben der Anzahl der abgerechneten Leistungen auch die Anzahl der abrechnenden Ärzte einer GOP entnehmen können. Den aktuellen Bericht sowie die Leistungsstatistiken finden Sie im Online-Portal (Anmeldung notwendig, Navigationspunkte "Honorarberichte" und "Leistungsstatistiken").

 


07.02.2019 / -Information

Präsentationen zur Infoveranstaltung "Angestellte Ärzte und Psychotherapeuten im Spannungsfeld von Arbeitgeber, KV und Patient" vom 30.01.2019

Vor dem Hintergrund des großen Interesses an der Veranstaltung und den damit verbundenenen Nachfragen zu den Präsentationen der Referenten, stellen wir Ihnen diese im PDF-Format zur Verfügung:

Dr. Christoph Thies: Der Arzt als Arbeitnehmer

Johannes Kalläne: Haftungsrisiken angestellter Ärzte und PT in Praxis und MVZ

 


06.02.2019 / -Information

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Aufnahme der Positronenemissionstomographie beim initialen Staging bei Hodgkin-Lymphomen

Der Gemeinsame Bundesausschusses hat im Oktober 2018 die Aufnahme der PET, PET/CT-Leistungen in die vertragsärztliche Versorgung bei der Indikation "initiales Staging bei Hodgkin-Lymphomen" beschlossen. Der Beschluss ist nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger nun in Kraft getreten. Mehr

 


31.01.2019 / -Information

„Hygiene in der Arztpraxis. Ein Leitfaden“ in der 2. Auflage erschienen

Zum Jahresanfang ist die Broschüre „Hygiene in der Arztpraxis. Ein Leitfaden“ des Kompetenzzentrums (CoC) Hygiene und Medizinprodukte in einer überarbeiteten Fassung erschienen. Der erstmals im Jahr 2014 veröffentlichte Hygieneleitfaden hat sich als kompaktes Unterstützungs- und Nachschlagewerk bundesweit in Arztpraxen etabliert und ist weit über diesen Kreis hinaus auf breites Interesse gestoßen. Mehr

 


24.01.2019 / -Presseinformation

Sonderrecht für Promi-Ärzte? – Kassenärztliche Vereinigung hält Kritik von Kuck-Richter für haltlos

Mit Fassungslosigkeit hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) auf die Kritik des Verwaltungsrichters am Vorgehen in der Causa Prof. Karl-Heinz Kuck reagiert. „Jeder Vertragsarzt muss bei kleinsten Fehlern mit Sanktionen rechnen, selbst wenn es sich um bloße Formalien handelt – nur für Chefärzte soll das nicht gelten?“, fragt Walter Plassmann, Vorsitzender der KVH. Mehr

 


23.01.2019 / -Information

Ab dem 28. Januar Grippeimpfstoff Vaxigrip Tetra® 2018/2019 (Sanofi Pasteur) verfügbar

Die Herstellerfirma hat uns mitgeteilt, dass sie zuätzliche Mengen Vaxigrip Tetra® 2018/2019 zur Verfügung stellen können. Diese Dosen werden ab KW 5 (ab 28.1.) verfügbar sein. Diese Mengen Vaxigrip Tetra® 2018/2019 werden in Sekundärpackmitteln mit spanischer und englischer Sprache in Verkehr gebracht. Mehr

 


21.01.2019 / -Information

Vermeidung nosokomialer Infektionen: Einrichtungsbefragung für Belegärzte ab sofort ausgesetzt

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass für Belegärzte ab sofort die QS-Dokumentation (Einrichtungsbefragung) im Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ für den Erfassungszeitraum 2018 bis 2020 ausgesetzt wird. Hintergrund der Entscheidung ist die seit Jahren von der KBV bemängelte Doppeldokumentation von Krankenhäusern und Belegärzten. Weitere Informationen im  KBV-Infoblatt.

 


17.01.2019 / -Information

Stoßwellentherapie bei Fersensporn

Patienten mit Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris können ab Januar mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie ambulant behandelt werden. Zur Abrechnung der Behandlungsmethode wird zum 1. Januar die Gebührenordnungsposition (GOP) 30440 neu in den EBM aufgenommen. Sie ist mit 247 Punkten (26,73 Euro) bewertet. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär. Patienten, die eine Stoßwellentherapie erhalten, müssen bereits mindestens sechs Monate unter Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris leiden und dadurch in ihrer gewohnten körperlichen Aktivität einschränkt sein. Während dieser Zeit müssen unterschiedliche konservative Therapieansätze sowie Maßnahmen wie Dehnübungen und Schuheinlagen ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt worden sein. Erst dann darf eine ESWT als zusätzliche Maßnahme erfolgenNach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses dürfen nur Fachärzte für Orthopädie, Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin die Behandlung durchführen. Die neue GOP 30440 kann dabei pro Krankheitsepisode für jeden betroffenen Fuß bis zu dreimal abgerechnet werden – in maximal zwei aufeinanderfolgenden Quartalen.

 


15.01.2019 / -Information

Aufruf zu Teilnahme an Online-Umfrage des Forschungsprojektes „Nationales Forschungsnetz zoonotische Infektionskrankheiten“

Sie sind als Ärztin oder Arzt tätig? Dann bitten wir Sie an unserer Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird 5-8 Minuten dauern und findet anonym statt. Sie haben bis zum 15.02.2019 Zeit an der Umfrage teilzunehmen. Durch Ihre Erfahrung im Umgang mit Infektionskrankheiten, können wir nutzerfreundliches Informationsmaterial für Sie entwickeln und den "One-Health"-Ansatz gemeinsam umsetzen. Hier geht’s zur Umfrage.

 


11.01.2019 / -Information

Wirkstoffvereinbarung  2019 -  was sollten Sie wissen?

Für das nächste Jahr haben wir uns mit den Krankenkassen darauf geeinigt, dass wir keine neuen Wirkstoffgruppen vereinbaren. Stattdessen soll der Focus auf dem vermehrten Einsatz der Biosimilars -  vor allem im Bereich der TNF alpha Blocker -  liegen. Seit Ende Oktober liegt nunmehr auch Adalimumab biosimilar vor und für die hamburgweite Zielquote haben wir uns auf 40% geeinigt. Auch für die Fachgruppe der Rheumatologen wurde der Zielwert auf 40% angehoben. Abweichend von den Vorjahren haben  auch die Hautärzte nunmehr eine Zielquote (vorsichtige 5%) für die TNF alpha Blocker bekommen. Mehr



09.01.2019 / -Information

Qualitätszirkel (QZ) – weil sie so wichtig sind: Moderatoren-Schulung am 01.02.2019

In der Qualitätszirkelarbeit geht es darum, gemeinsam mit KollegInnen gleicher oder verschiedener Fachrichtungen durch kritische Überprüfung der eigenen Tätigkeit unsere Kompetenzen zu erweitern. Der Themenauswahl sind keine Grenzen gesetzt, so lange die Probleme alltagsrelevant sind. Es ist selbstverständlich, dass die Treffen unabhängig von externen Interessen sind (kein Sponsoring).
Haben Sie Lust einen Qualitätszirkel aufzubauen und eine Moderator-/innenausbildung zu absolvieren? Dann suchen wir Sie! Die nächste Moderator-/innenschulung findet am 01.02.2019 von 15.00 – 20.00 Uhr und am 02.02.2019 von 9.00 – 18.00 Uhr in den Räumen der KV Hamburg statt. Anmeldung bitte an Frau Sabine Daub: sabine.daub@kvhh.de oder Tel.: 22802-659.

 


08.01.2019 / -Information

Änderungen der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung zur Substitutionsbehandlung in Kraft getreten

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Anlage I Nummer 2 – Substitutions-gestützte Behandlung Opioidabhängiger (MVV-Richtlinie) wurde angepasst. Die Änderungen wurden vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen und sind am 7. Dezember 2018 in Kraft getreten. Damit wurde die MVV-Richtlinie an die Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger (BÄK-Richtlinie) angepasst. Mehr

 


08.01.2019 / -Information

Änderungen der Qualitätssicherungsvereinbarung zur kurativen Mammographie

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich auf Änderungen der Qualitätssicherungsvereinbarung zur kurativen Mammographie nach § 135 Absatz 2 SGB V verständigt.  Die Vereinbarung zur kurativen Mammographie ist rückwirkend zum  01.10.2018 in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen hauptsächlich die technische Qualitätssicherung der Mammographie-Systeme sowie die Fallsammlungsprüfungen und zielen darauf ab, Genehmigungsverfahren und Prüfgeschehen zu vereinfachen. Mehr

 


08.01.2019 / -Information

PET und PET/CT: Änderung in der Qualitätssicherungsvereinbarung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Mai beschlossen, dass die Positronen-Emissionstomographie / Computertomographie (PET/CT) bei zwei weiteren Indikationen zur Diagnostik eingesetzt werden kann. Die entsprechende Qualitätssicherungsvereinbarung wurde jetzt angepasst. Mehr

 
07.01.2019 / -Information

Nachtrag zum KVH Journal: Ist die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen möglich?

Nein, die Impfung gegen Herpes Zoster ist zur Zeit noch nicht Bestandteil der Schutzimpfungs-Richtlinie.  In Deutschland sind zwei unterschiedliche Impfstoffe gegen Herpes Zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen und verfügbar: ein Lebendimpfstoff (Zostavax®) und ein Totimpfstoff mit Wirkverstärker (Shingrix®). Seit kurzem gibt es zwar eine offizielle Impfempfehlung der STIKO, die am 13. Dezember  im „Epidemiologischen Bulletin“ veröffentlicht wurde. Darin  empfehlt die STIKO allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung). Die Impfserie für den Herpes-zoster-Totimpfstoff besteht aus zwei Impfstoffdosen, die intramuskulär im Abstand von mindestens zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht werden. Die Gürtelrose-Impfung mit dem Totimpfstoff wird allerdings erst dann zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Bitte beachten Sie: Die Impfung mit dem Herpes-Zoster-Lebendimpfstoff wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) derzeit nicht als Standardimpfung empfohlen.

 


03.01.2019 / -Information

Beratungsservice für Ärzte und Psychotherapeuten: Band 7 in neuer Auflage erschienen

Band 7 der Reihe "Beratungsservice für Ärzte und Psychotherapeuten" ist in neuer Auflage erschienen. Ärzte und Psycho­therapeuten können sich zum Thema "Organisation und Management einer Praxis" informieren. Die Publikation kann über den Bestellservice für Infomaterial kostenfrei bestellt werden.



02.01.2019 / -Information

Ärztlich verordnete Krankenfahrten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5

Ab Januar brauchen Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 die ärztlich verordneten Krankenfahrten mit Taxi oder Mietwagen nicht mehr ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen. Die Erleichterung gilt auch bei Verordnungen für Patienten mit Schwerbehinderung. Die Neuerung geht auf das Pflegepersonalstärkungsgesetz zurück. Damit soll die Krankenbeförderung pflegebedürftiger und schwerbehinderter Patienten (Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“) zur ambulanten Behandlung und zurück nach Hause beziehungsweise ins Heim erleichtert werden.

 


02.01.2019 / -Information

Vergütungsvolumina – Zuwachs im Quartal 1/2019

Im Quartal 1/2019 ist ebenso wie in den Quartalen des Jahres 2018 ein Wachstum der für die Leistungsbudgets zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumina zu verzeichnen. Während im hausärztlichen Versorgungsbereich das zu verteilende Vergütungsvolumen um 1,2 % erhöht ist, beläuft sich die Steigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich auf 3,4 %. In beiden Versorgungsbereichen resultiert das positive Ergebnis aus der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, welche insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl hervorgeht. Darüber hinaus konnte mit der Auflösung der für den „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 gebildeten Rückstellungen fortgefahren werden.

 


 

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