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PET und PET/CT: Änderung in der Qualitätssicherungsvereinbarung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Mai beschlossen, dass die Positronen-Emissionstomographie / Computertomographie (PET/CT) bei zwei weiteren Indikationen zur Diagnostik eingesetzt werden kann. Die entsprechende Qualitätssicherungsvereinbarung wurde jetzt angepasst.

 

Bei den zwei neuen Indikationen handelt es sich um Untersuchungen

  • zur Entscheidung über die notwendige Anzahl von Chemotherapiezyklen bei Hodgkin-Lymphomen (HL) im fortgeschrittenen Stadium nach zwei Zyklen leitliniengerechter Chemotherapie

beziehungsweise

  • zu malignen Lymphomen bei Kindern und Jugendlichen.

Übergangsregelung:

Ärzte, die bereits vor Inkrafttreten der geänderten Fassung (01.12.2018) eine Genehmigung für PET bzw. PET/CT erhalten haben, erhalten eine Genehmigung auch für die beiden neuen Indikationen, wenn sie diese innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der geänderten Qualitätssicherungsvereinbarung bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung beantragen und die Erfüllung der Anforderungen an das interdisziplinäre Team nach § 5 auch für diese Indikationen nachweisen.

Die Überprüfung ärztlichen Dokumentationen für die Bereiche erfolgt erstmals für das Jahr 2019.

 

Die Änderungen treten ab 01.12.2018 in Kraft.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.kvhh.de / Qualitätssicherung / Genehmigung / Positronen-Emissions-Tomographie

 

Ansprechpartner:

Frau Kristin Frommelt 040/22802-449 

Frau Sindy Richter 040/22802-551