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Laborreform ab dem Quartal 2/2018

Änderung der Honorarsystematik für Laborleistungen

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg hat eine umfassende Reform zur Honorierung von Laborleistungen und des Laborwirtschaftlichkeitsbonus beschlossen. Sie ergänzte damit die entsprechenden Vorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die KBV-Vorgaben belassen im „Grundbetrag Labor“ nur noch die Leistungen, die auf Muster 10 angefordert werden und den Laborwirtschaftlichkeitsbonus. Die Leistungen der Laborgemeinschaften und des Eigenlabors der Abschnitte 32.2 und 32.3 EBM werden auf den haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich aufgeteilt. Zudem wird die Fallwertregelung für Nicht-Laborärzte aufgehoben. Des Weiteren werden die laboratoriumsmedizinischen Leistungen des Kapitels 32 EBM, die im organisierten Notfalldienst erbracht wurden, in den „Grundbetrag Bereitschaftsdienst und Notfall“ überführt.

 

 

Darüber hinaus ist mit diesen Vorgaben geregelt, dass der Unterschuss im „Grundbetrag Labor“ zukünftig nach den jeweiligen Anteilen der Haus- und Fachärzte am Vergütungsvolumen im „Grundbetrag Labor“ finanziert wird. Bisher wurde nach dem sogenannten regionalen Trennungsfaktor aus den „Honorarausgleichsfonds“ nachfinanziert. Die Umstellung führt dazu, dass die Unterschüsse in Hamburg nahezu ausschließlich vom fachärztlichen Versorgungsbereich aufzubringen sein werden. Für die in den haus- bzw. fachärztlichen Grundbetrag zu überführenden Leistungen werden die Stützungszahlungen mit der Laborreform eingestellt. Die neue Honorarsystematik tritt zum 2. Quartal 2018 in Kraft. 

 

Änderung der Honorarsystematik für Laborleistungen im Überblick

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