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16.01.2013


KV Hamburg unterstützt VdEK und fordert weitere Flexibilisierung

Ausdrücklich begrüßt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg den Vorschlag des VdEK-Vorsitzenden Christian Zahn nach Rückkehr zu kassenindividuellen Beitragssätzen. Dies gehe allerdings noch nicht weit genug. „Wir brauchen auch eine Rückkehr zu kassenbezogenen Vertragsverhandlungen“, fordert Walter Plassmann, stellvertretender Vorsitzender der KV Hamburg. Zentralisierung und Vereinheitlichen lähmten nicht nur die Suche nach innovativen Versorgungsformen, sondern auch das Kerngeschäft von KVen und Kassen. „Die erschreckende Verweigerungshaltung der Krankenkassen im aktuellen Honorarkonflikt ist der traurigste Beleg für dieses Problem“, ergänzt Plassmann.

 

Vor der durch die damalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt durchgezogenen Vereinheitlichung konnten Kassengruppen (Ersatzkassen, AOK, BKK, IKK, KBS) und KVen individuelle Honorarverträge schließen. „Dadurch konnten wir bei unseren Forderungen Rücksicht nehmen auf die Lage und die Bedürfnisse der jeweiligen Kasse“, erläutert Plassmann. Deshalb habe man sich auch immer auf einen Vertrag einigen können. Erst die Zentralisierung und Vereinheitlichung habe zu einer völligen Blockade der Gespräche geführt: „Nun diktiert der Langsamste das Tempo und zwingt selbst verhandlungsbereite Krankenkassen in die Verweigerung.

 

In der Honorarrunde für 2013 hätten die Krankenkassen in Hamburg unter Führung der VdEK-Landesvertretung gar keine echten Verhandlungen geführt, sondern die Aufnahme von Gesprächen von einer Unterwerfungserklärung der KV abhängig gemacht. Jetzt müsse das Schiedsamt entscheiden, das zur Zeit aber nicht tagen könne, da der Vorsitz nicht besetzt sei. „Dieser Zustand ist unhaltbar und verschlechtert die Versorgung der Hamburger Versicherten“, so Plassmann, „wir brauchen deshalb dringend mehr Handlungsspielraum, um wenigstens mit den verantwortungsbewußten Kassen die Versorgung aufrechterhalten und weiterentwickeln zu können.

 

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