Sie befinden sich hier: Ärzte und Psychotherapeuten ♦ Qualität

Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen – kein Antrag erforderlich

Ab dem 01.01.2018 kann das Screening auf Bauchaortenaneurysmen bei Männern ab dem 65. Lebensjahr als Präventionsleistung außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung vergütet werden. Hierzu wurden zwei neue Gebührenordnungspositionen (GOP) in den EBM, Abschnitt 1.7.2 aufgenommen:

 

GOP 01747: Aufklärung zum Screening

Mit der GOP 01747 kann die ärztliche Aufklärung zum Screening auf Bauchaortenaneurysmen und die Ausgabe von Versicherteninformationen abgerechnet werden. Diese Beratungsleistung kann von Hausärzten, Urologen, Internisten (mit und ohne Schwerpunkt), Chirurgen und Radiologen berechnet werden.

Ein schriftlicher Antrag ist nicht erforderlich, eine Gebühr wird nicht erhoben.

 

GOP 01748: Ultraschallscreening der Bauchaorta

Die GOP 01748 ist für die sonografische Untersuchung der Bauchaorta berechnungsfähig. Diese Leistung kann von Hausärzten, Urologen, Internisten (mit und ohne Schwerpunkt), Chirurgen und Radiologen berechnet werden. Voraussetzung ist, dass eine gültige Genehmigung zur Ausführung von Ultraschallleistungen für den Anwendungsbereich “Abdomen und Retroperitoneum (einschl. Nieren) bei Jugendlichen/Erwachsenen im B-Mode“ besteht.

Ein schriftlicher Antrag ist nicht erforderlich, eine Gebühr wird nicht erhoben.

 

Ärzte, die bereits im Vorwege einen schriftlichen Antrag gestellt und eine Gebühr entrichtet haben, erhalten eine entsprechende Erstattung.

 

Ansprechpartner:

Frau Mindermann, 22802-684

Frau Möckel, 22802-406

Herr Siebolds, 22802-478

Frau Willms, 22802-631