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Änderungen in der Qualitätssicherungsvereinbarung PET und PET/CT

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im März beschlossen zwei weitere Indikationen zur Diagnostik bei Positronen-Emissions-Tomographie / Computertomographie (PET/CT) aufzunehmen: PET und PET/CT bei der Tumordiagnostik.


Bei den zwei neuen Indikationen handelt es sich um Untersuchungen

  • zur Entscheidung über eine sogenannte Neck Dissection bei Patienten mit fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren oder mit unbekannten Primärtumorsyndromen des Kopf-Hals-Bereichs beziehungsweise
  • zur Entscheidung über eine laryngoskopische Biopsie beim Larynxkarzinom, wenn nach Abschluss einer kurativ intendierten Therapie der begründete Verdacht auf eine persistierende Erkrankung oder ein Rezidiv besteht.

Anpassung der Qualitätssicherungsvereinbarung

Die entsprechende Qualitätssicherungsvereinbarung PET und PET/CT ist rückwirkend zum 01.10.2017 angepasst und vereinbart worden. Damit werden die vom G-BA im März beschlossenen Ergänzungen der Richtlinie Methoden der vertragsärztlichen Versorgung umgesetzt.

Zwei Punkte der PET und PET/CT Vereinbarung sind hervorzuheben:

  • Das interdisziplinäre Team wird bei den beiden neuen Indikationen um einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder einen Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ergänzt
  • Ärzte, die bereits eine Genehmigung für PET bzw. PET/CT-Leistungen haben, können innerhalb der nächsten sechs Monate eine Abrechnungsgenehmigung auch für die beiden neuen Indikationen beantragen, wenn die Anforderungen an das interdisziplinäre Team erfüllt und nachgewiesen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kvhh.de / Qualitätssicherung / Genehmigung / Positronen-Emissions-Tomographie

Ansprechpartner: Frau Kristin Frommelt 040/22802-449 und Frau Sindy Richter 040/22802-551