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Telematikinfrastruktur

Es ist soweit: die Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen ist da. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Alles wichtige für Vertragsärzte und -psychotherapeuten, finden Sie auf dieser Seite.

  FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Telematikinfrastruktur


Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Krankenhäuser sowie andere Akteure des Gesundheitswesens sollen schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinische Daten austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die Telematikinfrastruktur. Deren oberste Priorität ist die Datensicherheit. So hat es der Gesetzgeber bereits 2003 beschlossen. Im Jahr 2015 kamen mit dem E-Health-Gesetz konkrete Anwendungen und Zeitpläne hinzu.

 

Informationen


12.10.2018

Frist zur TI-Anbindung wird verlängert

Ärzte und Psychotherapeuten bekommen ein halbes Jahr mehr Zeit für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur. Außerdem erhalten größere Praxen mehr Geld für die Anbindung.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Frist für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) bis zum 30. Juni 2019 verlängert wird. Allerdings müssen Praxisinhaber bis Ende dieses Jahres zumindest einen Anschluss bestellt haben. Der Online-Abgleich der Versichertendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wird ab 1. Juli 2019 Pflicht.


„Diese Entscheidung war längst überfällig“, sagt KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel, der sich seit Monaten in der Politik für eine Terminverschiebung stark gemacht hat. Denn schon lange war klar, dass aufgrund von Lieferengpässen der Industrie der Zeitplan nicht zu halten ist. Nach Einschätzung der Betreibergesellschaft Gematik werden bis Jahresende weniger als ein Drittel der Praxen an dem neuen Datennetz angeschlossen sein. Mit der Fristverlängerung wird sichergestellt, dass Praxen ab Januar nicht schuldlos in Regress genommen werden können.


Die KBV konnte außerdem erreichen, dass größere Praxen zur Finanzierung der Anbindungskosten an die TI einen Komplexitätszuschlag bekommen. Der Zuschlag wird zusätzlich zu der Pauschale für die Erstausstattung gezahlt und soll den besonderen Aufwand für die Einbindung weiterer stationärer Kartenterminals abdecken.


Die Vereinbarung, die die KBV dazu mit dem GKV-Spitzenverband getroffen hat, sieht konkret vor, dass Praxen mit mehr als drei Ärzten und/oder Psychotherapeuten einmalig 230 Euro erhalten und Praxen mit mehr als sechs Ärzten und/oder Psychotherapeuten einmalig 460 Euro. Grundlage für die Ermittlung der Anzahl der Ärzte in der Praxis ist deren Tätigkeitsumfang laut Zulassungs- und Genehmigungsbescheid (kumuliertes Vollzeitäquivalent). Der Anspruch gilt rückwirkend auch für berechtigte Praxen, die bereits die Pauschale für die Erstausstattung erhalten haben und an die TI angeschlossen sind.

 

Ansprechpartnerinnen:
Abteilung IT
Astrid Fellerhoff, Tel: 22802- 539
Nicole Staegemann, Tel: 22802 - 588



11.12.2017 / -Information

Praxisausweis (SMC-B Karte) kann beantragt werden

Die KBV hat die Sektorenzulassung für den elektronischen Praxisausweis für den vertragsärztlichen Bereich erteilt. Damit ist der Anschluss nun möglich. Weite Informationen finden Sie auf der Homepage der KBV.

 

Links zu den antragsportalen der SMC-B-Karte

Antragsportal Bundesdruckerei

 

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Antragsportal Medisign

 

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Antragsportal T-Systems

 

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Antragsportal T-Systems

(für SafeNet-Nutzer)

 

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