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Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen

Zum 10.06.2017 ist die Richtlinie des GB-A über das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen in Kraft getreten.

 

Männer ab dem 65. Lebensjahr haben damit einmalig Anspruch auf Teilnahme am Screening von Bauchaortenaneurysmen. Das Screening soll bevorzugt im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung „Check-up 35“ einmalig erfolgen. Das Screening erfolgt durch eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens. Die Messung erfolgt orthograd am größten Durchmesser der Bauchaorta infrarenal nach der LELE-Methode. Danach gilt ein Bauchaortendurchmesser von 2,5 cm und mehr als auffällig. In diesem Fall erfolgen Verlaufskontrollen und weitere Diagnostik im Rahmen der Krankenbehandlung nach § 27 SGB V.

 

Voraussetzung für die Durchführung der Untersuchung ist eine Genehmigung der KV zur Ausführung und Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschl. Nieren transkutan.

 

Eine Regelung hinsichtlich der Vergütung steht noch aus, so dass diese Leistung von den Patienten noch nicht in Anspruch genommen werden kann. Sobald die Vergütung geregelt ist, werden wir an dieser Stelle informieren.

 

Hinweis: Zur Information Ihrer Patienten hat der G-BA eine Patienteninformation erstellt: Mehr