Sie befinden sich hier: Ärzte und PsychotherapeutenAbrechnungNewsletter ♦ 1. Quartal 2018


Themen der Ausgabe 1. Quartal  2018:


Konkretisierte Sachkostenregelung

Zum 1. Januar 2018 werden die bisherigen Regeln zur Sachkostenabrechnung konkretisiert und zusammengefasst, um die Transparenz des Verfahrens gegenüber den Krankenkassen zu gewährleisten.


Bei der Sachkostenabrechnung sind zukünftig folgende Punkte zu beachten:

  • Werden auf dem Behandlungsausweis (Abrechnungsschein) Kosten in €-Beträgen geltend gemacht, so sind die Materialien einzeln mit den tatsächlich dafür entstandenen Kosten unter Berücksichtigung etwaiger Rabatte in Klammern anzugeben. Zum Beispiel: (21,27 Euro) (Herzkatheter). Nur so kann die geforderte Transparenz gegenüber den Kassen gewährleitet werden.
  • Die rechnungsbegründenden Unterlagen (Originalrechnungen und Quittungen) werden zusammen mit der Abrechnung des jeweiligen Quartals eingereicht. Die Unterlagen müssen folgende Informationen beinhalten: den Namen des Herstellers, die Produktbezeichnung (mit Artikel- und Modellnummer) und die Versichertennummer des Patienten, für dessen Behandlung die Materialien gesondert berechnet werden.
  • Die abgerechneten Materialien müssen zur erbrachten Leistung passen. Ist dieser Zusammenhang nicht gegeben, wird die Abrechnung von der KV beanstandet.
  • Nicht als Sachkosten auf dem Behandlungsschein abrechnungsfähig sind Materialien, die in den berechnungsfähigen Leistungen des EBM (unter anderem Kosten nach 7.1 der Allgemeine Bestimmungen des EBM) enthalten sind, die zu den nicht berechnungsfähigen Kosten nach 7.2 der Allgemeinen Bestimmungen des EBM zählen und die in der zum Zeitpunkt der Erbringung der Leistung aktuell gültigen Sprechstundenbedarfsvereinbarung als Sprechstundenbedarf aufgeführt sind.

Die Prüfung der Sachkostenabrechnung erfolgt weiterhin durch die KV Hamburg