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Wirkstoffvereinbarung

Nach langen Verhandlungen konnte die Wirkstoffvereinbarung endgültig abgeschlossen werden. Es gibt für 2017 keine altersadaptierten Richtgrößen mehr.
Stattdessen gilt seit 01.01.2017 die Wirkstoffvereinbarung nach bayrischem Vorbild.
Nicht mehr Arzneimittelkosten oder die Anzahl der Verordnungen stehen im
Mittelpunkt, sondern die Quoten verordneter Generika bzw. Leitsubstanzen. Für 28
Indikations- bzw. Wirkstoffgruppen wurden vergleichsgruppenspezifische Zielwerte
vereinbart. Bei den Zielwerten handelt es sich um prozentuale Verordnungsanteile
für Generika oder festgelegte Leitsubstanzen auf Basis von DDDs (Defined Daily
Dose). Die Zielwerte wurden auf Basis der jeweiligen Ist–Daten der Quartale
2/2015 bis 1/2016 der Vergleichsgruppen (VG) errechnet und lassen Raum für die
Verordnung von Innovationen.
Wichtig: Die DDD dienen nur zur Bemessung der Quote. Der DDD-Preis ist hierbei
unbeachtlich. Zu Therapiebeginn können Sie also ohne Probleme mit kleinen Packungen arbeiten.

Als grundsätzlich wirtschaftlich gilt die Verordnung von Generika bzw. Leitsubstanzen.
Ist die Verordnung dieser Arzneimittel medizinisch nicht angezeigt, führt auch die Verordnung von rabattierten Originalpräparaten zur Zielerreichung. Für den Arzt sind nur die Indikations– und Wirkstoffgruppen relevant, in denen er eine bestimmte Mindestmenge an DDDs verordnet.

 

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Ausführliche Informationen zu den Generika- und Leitsubstanzzielen finden Sie hier

 

 

 

 

 

Publikationen

Flyer WSV

 

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KVH-Telegramm Nr. 41 vom 12.01.2017 (Auszug)

 

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KVH-Journal Nr.02/ Februar 2017 (Auszug)


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