Sie befinden sich hier: Ärzte und PsychotherapeutenQualitätQualitätsmanagement ♦ Information QM-Startseite


18.11.2016

Neue QM-Richtlinie in Kraft getreten!

Ab sofort gelten für Arzt-, Psychotherapeuten- und Zahnarztpraxen sowie für Krankenhäuser einheitliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement (QM).
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat hierfür eine neue Richtlinie beschlossen, die am 16. November 2016 in Kraft getreten ist. Sie löst die drei bisherigen Qualitätsmanagement-Richtlinien für den vertragsärztlichen, den vertragszahnärztlichen sowie den stationären Bereich ab.


Die Qualitätsmanagement-Richtlinie gliedert sich in zwei Teile:
Teil A enthält die Rahmenbestimmungen, die gemeinsam für alle Sektoren gelten.
Teil B konkretisiert die Rahmenbestimmungen für den jeweiligen Sektor.


Kern der neuen Richtlinie sind die in Teil A aufgeführten Methoden und Instrumente als Bestandteile des Qualitätsmanagements, wie beispielsweise der Einsatz von Checklisten und Ablaufplänen oder die Regelung von Verantwortlichkeiten. Diese waren nahezu alle bereits in der Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung (ÄQM-RL) enthalten.


Umfassender als in der ÄQM-RL wird Qualitätsmanagement in der neuen Richtlinie als wichtiger Ansatz zur Förderung der Patientensicherheit dargestellt.
Verschiedene Instrumente und Methoden fokussieren besonders auf sicherheitsrelevante Prozesse. Mehr

 


01.04.2016

QM-News 

Arzt im Interview: Qualitätssicherung mithilfe von Qualitätsmanagement. Mehr

 

 


04.06.2015

Filme rund um die Händehygiene

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Unter -weiterführende Informationen - Infektionsschutz QM - finden Sie alles zum Thema Infektionsschutz im QM sowie einen Link  zu den Filmen rund um das Thema Händeygiene. Oder klicken Sie hier auf ...Mehr

 

 


01.04.2015

Neuer Termin für das QM-Kursangebot - Qualitäts-und PraxismanagerIn - 2015

Information zum Kursangebot

PraxismitarbeiterInnen können sich mit der erfolgreichen Teilnahme an diesem Kurs beruflich weiterentwickeln und für höhere Aufgaben qualifizieren. Der Kurs schließt mit einer Prüfung ab (optional).

 

Die Themenschwerpunkte des Kurses können Sie der folgenden Beschreibung entnehmen.Mehr

 

Den genauen Termin für den nächsten 5tägigen Intensivkurs zur Ausbildung zum/zur

„Qualitäts- und PraxismanagerIn“ finden Sie auf unserer Internetseite unter Fortbildung - Termine. Mehr

 

 

zurück zur Übersicht

 


01.04.2015

Treffen von Qualitätsmanagementbeauftragten mit Unterstützung der KVH

In der Regel sind in den Praxen Medizinische Fachangestellte mit den Aufgaben der/des Qualitätsmanagement-Beauftragten (QMB) betraut.

 

Die KV Hamburg möchte diese Mitarbeiter gern bei ihrer QM-Arbeit unterstützen und hat daher ein QMB-Netzwerk ins Leben gerufen.

 

Es ist eine Plattform für QMB’s entstanden, die dem Erfahrungsaustausch und dem gegenseitigen Lernen dient. Zum Nutzen der teilnehmenden Praxen können die bisherigen QM-Erfahrungen und Ideen der anderen in die Weiterentwicklung des jeweils individuellen Praxis-QM eingebracht werden.

 

Einmal pro Quartal finden (kostenfreie) Treffen von etwa zwei Stunden Dauer statt. Die KV Hamburg unterstützt die Teilnehmer logistisch – indem sie z. B. einen Raum im KV-Gebäude zur Verfügung stellt und Einladungen per E-Mail verschickt. Die QM-Experten der KV stehen den Gruppen gern beratend zur Seite.

 

QMB´s, die teilnehmen möchten, können sich an uns wenden:


Sachgebiet

Ansprechpartner

Telefon & E-Mail

 

Qualitätsmanagement

Birgit Gaumnitz
Ursula Gonsch

040/22 802-889

040/22 802-633

 

 

zurück zur Übersicht

 

 


22.10.2014

Änderung der Qualitätsmanagement-Richtlinie

  • Fokus auf Risikomanagement in der Praxis

Mit Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes im Februar 2013 wurde der G-BA beauftragt, Standards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme in der Qualitätsmanagement­Richtlinie zu konkretisieren. Ärzte und Psychotherapeuten, die bereits das QM-System QEP in ihrer Praxis einsetzen, sind gut aufgestellt. Für sie ändert sich nichts. Bei QEP gehört das Risiko- und Fehlermanagement ohnehin zu den zentralen Elementen.

 

In der überarbeiteten QM-Richtlinie wird nun die Sicherheitskultur als Ziel des praxisinternen Qualitätsmanagement (§ 2) und die Anforderung einer Risikokommunikation (§ 3) explizit genannt. Der Umgang mit Risiken und sicherheitsrelevanten Ereignissen wird verständlicher dargestellt (§4).

Zudem wird erläutert, dass auch Erkenntnisse aus Fehlermeldesystemen (z. B. das Netzwerk CIRS des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin und das Projekt „Jeder Fehler zählt“ am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität in Frankfurt/Main) für das Praxis-QM genutzt werden können.

 

Die KVH bietet zum Thema Risikomanagement in der Praxis ein gleichnamiges Seminar an.

 

Termin für 2015 wird noch bekannt gegeben!

 

 

zurück zur Übersicht

 


 

06.05.2014

Änderung der Qualitätsmanagement-Richtlinie

Mit Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes im Februar 2013 wurde der G-BA beauftragt, Standards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme in der Qualitäts­management­-Richt­linie zu konkretisieren. Ärzte und Psychotherapeuten, die bereits das Qualitätsmanagementsystem QEP in ihrer Praxis einsetzen, sind gut aufgestellt. Für sie ändert sich nichts. In diesem System gehörte das Risiko- und Fehlermanagement ohnehin zu den zentralen Elementen.


In der Qualitätsmanagement-Richtlinie musste nur wenig geändert werden. Beispielsweise wird nun die Sicherheitskultur als Ziel des einrichtungsinternen Qualitätsmanagement (§ 2) und die Anforderung einer Risikokommunikation (§ 3) explizit genannt. Der Umgang mit Risiken und sicherheitsrelevanten Ereignissen wird verständlicher dargestellt (§4). Zudem wird erläutert, dass zum Beispiel auch Erkenntnisse aus der Teilnahme an Fehlermeldesystemen für das Qualitätsmanagement genutzt werden können.


Der G-BA nennt zwei Beispiele für qualitativ hochwertige Fehlermeldesysteme: das Netzwerk CIRS des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin und das Projekt „Jeder Fehler zählt“ am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Beide Fehlermeldesysteme zeichnen sich durch Anonymität, niedrigschwellige Berichtsmöglichkeit und eine systematische Auswertung mit Hinweisen auf mögliche Verbesserungsmaßnahmen aus.